„Landesregierung kapituliert vor der Ideologie des Faschismus“

Dass die italienischen Regierungsparteien den Antrag geschlossen abgelehnt haben, überrasche nicht, so die STF in einer Aussendung. Beschämend sei jedoch das Verhalten der Südtiroler Volkspartei und der Freiheitlichen, die mit ihrer Ablehnung oder Stimmenthaltung faktisch jene unterstützen würden, die den in Stein gemeißelten Faschismus bis heute verharmlosen oder sogar verteidigen. Sven Knoll findet klare Worte: „Wer Denkmäler, die der Unterdrückung und Erniedrigung der Süd-Tiroler gewidmet sind, weiter bestehen lässt, akzeptiert letztlich die faschistische Ideologie und kapituliert damit vor der historischen Verantwortung!“
Besonders enttäuschend sei auch das Verhalten der Grünen und vom Team K, die sich laut STF öffentlich als antifaschistische Parteien gerieren, im entscheidenden Moment jedoch exakt ihre gegenteilige Gesinnung beweisen und sich als Profaschisten hervortun würden. Wer gegen die Beseitigung faschistischer Symbole stimme oder sich enthalte, dem stehe es nicht zu, sich als Antifaschist zu bezeichnen.
„Es ist eine politische Bankrotterklärung, dass sich im Landtag nicht einmal eine Mehrheit fand, um festzulegen, dass vor faschistischen Denkmälern keine Paraden und Veranstaltungen abgehalten werden sollen“, so die „Süd-Tiroler Freiheit“.
Namentlich lehnten diesen Punkt ab:
Namentlich lehnten diesen Punkt ab:
- Achammer Philipp
- Alfreider Daniel
- Amhof Magdalena
- Bianchi Christian
- Brunner Peter
- Deeg Waltraud
- Galateo Marco
- Gennaccaro Angelo
- Kompatscher Arno
- Locher Franz Thomas
- Messner Hubert
- Noggler Josef
- Pamer Rosmarie
- Schuler Arnold
- Stauder Harald
- Walcher Luis
Enthalten hat sich:
- Repetto Sandro
Dem Punkt zugestimmt haben:
- Atz Myriam
- Colli Andreas
- Foppa Brigitte
- Holzeisen Renate
- Knoll Sven
- Köllensberger Paul
- Leiter Reber Andreas
- Mair Ulli
- Oberkofler Zeno
- Ploner Alex
- Ploner Franz
- Rabensteiner Hannes
- Rieder Maria Elisabeth
- Rohrer Madeleine
- Wirth Anderlan Jürgen
- Zimmerhofer Bernhard
Die Partei rund um Sven Knoll betont, dass sie weiterhin dafür kämpfen werde, dass die faschistischen Denkmäler beseitigt und faschismusrelativierende Veranstaltungen unterbunden werden. Südtirol verdiene jene historische Aufarbeitung, die sich für ein demokratisches Land zieme.






