Österreich wird zu Gebiet mit erhöhtem Vogelgrippe-Risiko eingestuft

Ende September wurden die ersten Nachweise der Hochpathogener Aviärer Influenza bei Wildvögeln in Kärnten gemeldet, seit Anfang Oktober auch in Niederösterreich. In Oberösterreich ist nun bei vier verendeten Schwänen in Enns die Vogelgrippe nachgewiesen worden, bestätigte die Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Mit der sogenannten Herbstmigration von Zugvögeln sei mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen, hieß es weiter.
Keine Stallpflicht
Es gilt zwar keine Stallpflicht, aber das Geflügel muss „bestmöglich vor dem Kontakt mit Wildvögeln“, etwa durch Netze, geschützt werden, so die Vorgaben. Die Fütterung und Tränkung der Tiere hat im Stall oder unter einem Unterstand zu erfolgen. Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften seien mit „besonderer Sorgfalt“ zu reinigen und zu desinfizieren. Wenn das Geflügel weniger frisst und trinkt, Hennen weniger Eier legen oder vermehrt Tiere sterben, ist verpflichtend die zuständige Behörde zu informieren.
Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) informierte Freitagnachmittag in einer Aussendung, dass die Vogelgrippe für Menschen nicht gefährlich sei. Das Risiko einer Übertragung der Vogelgrippe vom Tier auf den Menschen sei sehr gering und auch eine Übertragung des Virus durch Lebensmittel sei ausgeschlossen.
APA/UT24Â






