von ih 04.06.2016 13:44 Uhr

Tägliche Geldvernichtung durch leere Asylunterkunft

Seit mehreren Monaten wird in der als Asylunterkunft angedachte Traglufthalle in Mühlau bei Innsbruck das Geld förmlich in die Luft geblasen. Obwohl die Unterkunft seit Monaten leer steht, wird sie fast tagtäglich neu aufgeblasen.

DIe Traglufthalle in Mühlau (Innsbruck) beschäftigt die Bevölkerung - Foto: FB

Hohe Kosten gerechtfertigt?

Einige Anwohner berichteten UT24 von der ihrer Ansicht nach untragbaren Steuerverschwendung durch die Traglufthalle.

Diese werde nicht nur fast tagtäglich neu aufgeblasen: auch ein eigener Security-Dienst ist Tag und Nacht für die Überwachung der leerstehenden Einrichtung zuständig.

Die hohen Kosten im Bereich Strom, Miete und eben Security sorgen bei vielen Bewohnern seit Monaten für Ärger.

Traglufthalle beschäftigt Medien

Auch die Kronen-Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über die leerstehende Traglufthalle. Die Journalisten wissen zu berichten, dass die Halle von einer Inbetriebnahme nach wie vor weit entfernt sei. Grund dafür sei ein angeblich fehlender Notfallplan.

Würde nämlich eine eventuelle Evakuierung notwendig werden, und alle Notfalltüren geöffnet, so würde die Halle in sich zusammenfallen.

Genehmigung in naher Zeit ausgeschlossen

Ob es also jemals zu einer Genehmigung der Halle kommen wird, steht weiter in den Sternen. Doch die Kosten werden den Steuerzahlern wohl noch einige Zeit zur  Last fallen.

Zumindest darüber ist man sich einig.

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