von ih 28.10.2025 16:39 Uhr

Südtiroler fühlen sich überwiegend sicher, erwarten aber stärkeres Handeln

Anlässlich der zweiten Südtiroler Sicherheitskonferenz ist am Dienstag im Palais Widmann das erste Südtiroler Sicherheitsbarometer vorgestellt worden. Die von der Firma rcm-solutions erstellte Studie untersucht, wie sicher sich die Bevölkerung fühlt und wie groß das Vertrauen in Polizei und Justiz ist.

Landesrätin Ulli Mair ordnete die Ergebnisse der Sicherheitsstudie im Innenhof des Palais Widmann im Zuge der zweiten Südtiroler Sicherheitskonferenz politisch ein. - Foto: LPA/Fabio Brucculeri.

Migration als häufigster Unsicherheitsfaktor

Landesrätin Ulli Mair bezeichnete die Ergebnisse als „umfassende und tiefgreifende Analyse der Ist-Situation“ und kündigte an, daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Besonders häufig wird in der Befragung die Migration als größter Unsicherheitsfaktor genannt, daneben kritisieren viele die Leistungsfähigkeit der Justiz.

Ortspolizei soll aufgewertet werden

Mair betonte, es brauche „Realismus statt Pessimismus oder Schönfärberei“. Die Menschen erwarteten, dass das Land Verantwortung übernehme – etwa durch die Aufwertung der Ortspolizei.

Quästor Giuseppe Ferrari hob das gewachsene Vertrauen in die Staatspolizei hervor, mahnte aber an, dass zu selten Anzeige erstattet werde. Gemeindeverbandspräsident Dominik Oberstaller forderte mehr Prävention und konsequentere Strafverfolgung, um die Sicherheitslage weiter zu verbessern.

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