von ih 28.10.2025 14:10 Uhr

„Luis, wir stehen hinter dir“

Mit scharfer Kritik reagiert die Südtiroler Volkspartei auf das Urteil des italienischen Rechnungshofs in Rom, wonach Altlandeshauptmann Luis Durnwalder einen Imageschaden für Südtirol verursacht haben soll. SVP-Parteiobmann Dieter Steger und Landessekretär Harald Stauder äußerten in einer Mitteilung ihr „großes Befremden“ über die Entscheidung und wiesen den Vorwurf entschieden zurück.

APA

„Durnwalder half, wo er konnte“

„Wie die meisten Südtirolerinnen und Südtiroler fragen auch wir uns, wo dieser angebliche Imageschaden überhaupt entstanden sein soll. Das Gegenteil ist der Fall“, erklären Dieter Steger und Harald Stauder.

Unter Durnwalders Führung habe sich Südtirol zu einem „modernen und wohlhabenden Land entwickelt, um das uns viele beneiden“. Die SVP-Vertreter betonen, Durnwalder habe stets „im besten Interesse des Landes“ gehandelt.

Viele Menschen würden sich noch heute daran erinnern, wie der damalige Landeshauptmann persönlich vor Ort gewesen sei, um zu helfen, wo er konnte. „Die Welle an Dankbarkeit und Solidarität, die seit Beginn dieses juristischen Feldzugs gegen ihn spürbar ist, ist ein klarer Gegenbeweis zum angeblichen Imageschaden“, so die Parteiführung des Edelweiß.

Alt-LH mit großem Ansehen

Auch international genieße Durnwalder nach wie vor großes Ansehen, heißt es vonseiten der SVP.

SVP-Obmann Dieter Steger verweist diesbezüglich auf einen Besuch in Wien, bei dem man noch immer mit „großer Hochachtung“ über den früheren Landeshauptmann spreche. Harald Stauder erinnert zudem an den kürzlich in Bozen abgehaltenen FUEN-Kongress, bei dem Durnwalder ein „hochgeschätzter Gast“ gewesen sei. Das große Interesse und die zahlreichen Fotoanfragen hätten gezeigt, „welchen Respekt er weiterhin genießt“.

Zum Abschluss bekräftigen Steger und Stauder die Unterstützung der Partei für den ehemaligen Landeshauptmann: „Luis, wir stehen hinter dir. Dir gilt die volle Solidarität der Südtiroler Volkspartei.“

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