von ih 28.10.2025 13:29 Uhr

So verhindern Sie die Überwinterung der Tigermücke

Wenn die Temperaturen sinken, ist die Mückensaison eigentlich vorbei – doch die Eier der Asiatischen Tigermücke können den Winter überstehen. Damit sich die invasive Art im kommenden Frühjahr nicht erneut verbreitet, ruft das Land Tirol zur Vorsorge auf.

Stehendes Wasser vermeiden, Moskitonetze anbringen, Schutzmittel verwenden - mit einfachen Mitteln kann jeder dazu beitragen, die Ausbreitung der Tigermücke zu stoppen und sich vor Stichen zu schützen. (Foto: LPA)

„Ein einziger vergessener Blumentopfuntersetzer reicht oft aus, um im Frühjahr eine neue Generation von Tigermücken hervorzubringen“, warnt Gesundheitsdirektorin Theresa Geley.

Die Insekten legen ihre Eier in kleinste Wasserstellen – etwa in Gießkannen, Blumentöpfen oder Dachrinnen. Diese Eier überleben Trockenheit und Kälte über Monate hinweg.

Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Verbreitung eindämmen:

  • Wasserbehälter entleeren, auswischen und trocken lagern

  • Kleine Wasseransammlungen vermeiden oder mit Sand füllen

  • Regentonnen abdecken

  • Dachrinnen regelmäßig reinigen

Gefährliche Viren können übertragen werden

Im heurigen Sommer wurden im Bundesland Tirol 238 Tigermückeneier nachgewiesen. Zwar gilt das Risiko von Krankheitsübertragungen derzeit als gering, doch Tigermücken können gefährliche Viren wie Dengue, Zika oder Chikungunya übertragen.

Wer bei der Überwachung helfen möchte, kann über die kostenlose App „Mosquito Alert“ Fotos verdächtiger Mücken melden. So tragen Bürgerinnen und Bürger aktiv dazu bei, die Verbreitung der tropischen Stechmücke in Österreich einzudämmen.

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