So verhindern Sie die Überwinterung der Tigermücke

„Ein einziger vergessener Blumentopfuntersetzer reicht oft aus, um im Frühjahr eine neue Generation von Tigermücken hervorzubringen“, warnt Gesundheitsdirektorin Theresa Geley.
Die Insekten legen ihre Eier in kleinste Wasserstellen – etwa in Gießkannen, Blumentöpfen oder Dachrinnen. Diese Eier überleben Trockenheit und Kälte über Monate hinweg.
Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Verbreitung eindämmen:
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Wasserbehälter entleeren, auswischen und trocken lagern
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Kleine Wasseransammlungen vermeiden oder mit Sand füllen
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Regentonnen abdecken
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Dachrinnen regelmäßig reinigen
Gefährliche Viren können übertragen werden
Im heurigen Sommer wurden im Bundesland Tirol 238 Tigermückeneier nachgewiesen. Zwar gilt das Risiko von Krankheitsübertragungen derzeit als gering, doch Tigermücken können gefährliche Viren wie Dengue, Zika oder Chikungunya übertragen.
Wer bei der Überwachung helfen möchte, kann über die kostenlose App „Mosquito Alert“ Fotos verdächtiger Mücken melden. So tragen Bürgerinnen und Bürger aktiv dazu bei, die Verbreitung der tropischen Stechmücke in Österreich einzudämmen.






