von veo 28.10.2025 08:49 Uhr

Wintereinbruch sorgt für erhöhte Lawinengefahr in Tirols Bergen

Viel Neuschnee und stürmischer Wind lassen die Lawinengefahr vor allem im westlichen Nordtirol deutlich ansteigen. Der Lawinenwarndienst Tirol startet mit seinem ersten Blogeintrag der Saison und ruft zur Vorsicht auf.

Symbolbild: APA

Ergiebige Niederschläge und eine Schneefallgrenze zwischen 1.300 und 1.500 Metern führen in Tirol zu einem markanten Wintereinbruch. Besonders im Westen des Landes, zwischen den Allgäuer Alpen und der Silvretta, werden verbreitet 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee erwartet – lokal auch mehr. Richtung Osten und Süden hin nehmen die Schneemengen allmählich ab.

Begleitet wird der Schneefall von starkem bis stürmischem Wind aus westlichen Richtungen. „Gerade jetzt im Herbst rechnen viele Bergsportlerinnen und -sportler noch nicht damit – deshalb ist es uns wichtig, rasch zu informieren“, betont Sicherheitslandesrätin Astrid Mair. Große Mengen an Neuschnee und der starke Wind lassen die Lawinengefahr besonders im Westen Tirols deutlich ansteigen. Kurzfristig sei daher besondere Vorsicht geboten.

Lawinenwarndienst mahnt zur Aufmerksamkeit in den Bergen

Der Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, Patrick Nairz, warnt vor frischen Triebschneepaketen in höheren Lagen und entlang des Alpenhauptkammes. Zudem können im Westen Tirols auf steilen Wiesenhängen vermehrt kleine bis mittelgroße Gleitschneelawinen abgehen.

„Mit der angekündigten Wetterbesserung wird die Lawinengefahr auch wieder rasch abnehmen“, so Nairz. Dennoch sollten sich alle, die in den Bergen unterwegs sind, auf winterliche Bedingungen einstellen. Der Lawinenwarndienst Tirol informiert ab sofort wieder situationsabhängig über seinen Blog auf lawinen.report über die aktuelle Lawinenlage.

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