von ih 23.10.2025 13:00 Uhr

Wartezeiten im Südtiroler Gesundheitswesen deutlich gesunken

Die Wartezeiten für Arzttermine und Untersuchungen in Südtirol haben sich im Jahr 2025 spürbar verbessert. Das teilte Gesundheitslandesrat Hubert Messner (SVP) nach einem Treffen mit Gunde Bauhofer, der Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Südtirol, mit.

Landesrat Hubert Messner (SVP) bei seiner Impfung vor wenigen Tagen.

Laut den aktuellen Daten wurden im Jahr 2025 bereits 84 Prozent der prioritären Visiten innerhalb der vorgesehenen 10 Tage angeboten – ein deutlicher Anstieg gegenüber 78 Prozent im Jahr 2024. Im September 2025 erreichte der Wert sogar 94 Prozent. Die durchschnittliche Angebotszeit sank von 9,8 auf 8,8 Tage.

Auch bei aufschiebbaren und programmierbaren Leistungen zeigt sich eine Verbesserung: 90 Prozent der aufschiebbaren und 89 Prozent der programmierbaren Visiten wurden im vorgesehenen Zeitraum angeboten, gegenüber 74 bzw. 83 Prozent im Vorjahr.

Umfassendes Maßnahmenpaket

Landesrat Messner führt die Fortschritte auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Verkürzung der Wartezeiten zurück. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass viele Patienten die angebotenen Termine erst später wahrnehmen – bei prioritären Visiten durchschnittlich nach 20,5 Tagen.

Ein weiteres Thema des Treffens war die elektronische Gesundheitsakte. Messner betonte, dass die Kontrolle über die Daten weiterhin bei den Patientinnen und Patienten liege: Ärzte könnten nur nach ausdrücklicher Zustimmung auf Befunde zugreifen.

Insgesamt zeigt sich das Gesundheitswesen laut Landesrat Messner auf einem positiven Weg – mit Fortschritten bei Wartezeiten, Zweisprachigkeit des Personals und dem Ausbau der wohnortnahen Versorgung.

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