Schritt gegen gefälschte Online-Bewertungen

Klare Regeln für echte Bewertungen
Eine Bewertung gilt als „vermutlich authentisch“, wenn sie durch einen Beleg oder eine Rechnung belegt werden kann. Um sicherzustellen, dass Bewertungen aktuelle Erfahrungen widerspiegeln, wird außerdem eine Frist von 30 Tagen für die Veröffentlichung eingeführt.
„Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Fairness und Transparenz im digitalen Raum. Endlich kommt Bewegung in die Sache“, betont Kurt Unterkofler, Präsident der Fachgruppe Gastronomie im hds. Falsche oder manipulierte Bewertungen könnten erheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichten und das Vertrauen der Gäste untergraben. Daher sei es zu begrüßen, dass die Politik nun klare Regeln schafft, die ehrliche Betriebe schützen und Konsumentinnen und Konsumenten verlässliche Orientierung bieten.
Unterstützung aus der Branche und der Politik
Auch auf nationaler Ebene wurde die Initiative von der FIPE-Confcommercio, dem Dachverband der Gastronomie, unterstützt. Bereits in den parlamentarischen Anhörungen habe der Verband entsprechende Vorschläge eingebracht. „Und auch der Austausch und der Einsatz von Senator Meinhard Durnwalder in dieser Sache trägt Früchte“, ergänzt hds-Präsident Philipp Moser.
Für Unterkofler ist die neue Nachweispflicht ein ausgewogener und praxisnaher Ansatz: „Sie stärkt den fairen Wettbewerb und trägt dazu bei, dass authentische Erfahrungen mehr Gewicht erhalten – im Sinne aller seriösen Gastronomiebetriebe und der Gäste, die sich auf ehrliche Bewertungen verlassen möchten.“ Die Fachgruppe Gastronomie im hds hofft nun auf eine rasche Bestätigung des Beschlusses durch das Senatsplenum und anschließend durch die Abgeordnetenkammer, damit die neuen Regelungen bald in Kraft treten und für mehr Rechtssicherheit sorgen können.






