von mmh 17.10.2025 12:17 Uhr

NEOS werfen Mattle „Führungsschwäche“ vor

Die Tiroler NEOS zeigen sich verärgert über den Umgang der Landesregierung mit der Gehaltsdebatte im Gesundheitswesen. Klubobfrau Birgit Obermüller fordert, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsbereich nochmals die Möglichkeit erhalten sollen, ins neue Gehaltssystem zu wechseln.

Birgit Obermüller, NEOS Tirol - Foto: UT24/hz

„Es ist für mich völlig unverständlich, wieso die Landesregierung, allen voran Landesrätin Hagele und nun auch Landeshauptmann Mattle, bei den beiden unterschiedlichen Gehaltssystemen im Gesundheitsbereich so stur bleibt“, so Obermüller. In öffentlichen Reden werde stets betont, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem sei – „aber wenn es darauf ankommt, wird die Verantwortung abgeschoben“.

Kritik an Mattles Umgang mit den Tirol Kliniken

Besonders scharf kritisiert Obermüller die jüngsten Aussagen des Landeshauptmanns in Richtung der Tirol Kliniken. Wenn Mattle diesen ausrichte, sie könnten das Problem selbst lösen, zeuge das „nicht gerade von Führungsstärke“. Angesichts der finanziellen Schwierigkeiten der Tirol Kliniken brauche es laut Obermüller klare Entscheidungen und Unterstützung vonseiten des Landes.

„Falsche Prioritäten gesetzt“

Die NEOS-Politikerin bemängelt zudem die Prioritätensetzung der Landesregierung. „Dass man ganz offensichtlich zuerst über Kürzungen im Bereich Soziales, Pflege und Gesundheit diskutiert, anstatt in der Verwaltung und anderen weniger essenziellen Bereichen, zeigt die Schieflage dieser Politik“, so Obermüller abschließend.

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