von lif 16.10.2025 12:01 Uhr

Weißes Kreuz bittet um Sachspenden für Familien in der Ukraine

Der vierte Kriegswinter in der Ukraine steht bevor. Um den Menschen dort zu Weihnachten eine Freude zu bereiten, legt das Weiße Kreuz die Aktion „Weihnachtsengel“ erneut auf und bittet die Südtiroler Bevölkerung um Mithilfe. Ab dem morgigen Freitag (17. Oktober) können in allen Sektionen weihnachtlich verpackte Geschenke abgegeben werden. Zusätzlich sammelt der Landesrettungsverein Winterkleidung, Decken und Schlafsäcke, die gemeinsam mit den Geschenken in die Ukraine gebracht und dort verteilt werden.

Bild: Weißes Kreuz

„Wir haben im vergangenen Jahr gesehen, wie sehr sich die Kinder und ihre Familien gefreut haben – nicht nur über die Geschenke selbst, sondern auch darüber, dass Menschen in Südtirol an sie denken und sie in dieser schwierigen Zeit nicht allein lassen wollen. Gemeinsam können wir ihnen schöne Momente schenken, die den harten Kriegsalltag ein bisschen leichter machen“, lädt Vereinspräsident Alexander Schmid ein, sich an der heurigen Aktion „Weihnachtsengel“ zu beteiligen.

Von morgen bis 6. November können in allen Sektionen des Weißen Kreuzes weihnachtlich verzierte Kartons mit kleinen Geschenken abgegeben werden. Willkommen sei alles, was nützlich ist und Kindern Freude bereitet, sagt der Landesrettungsverein in einer Aussendung aber betont: „Nicht transportiert werden können frische Lebensmittel, Medikamente, Bargeld, zerbrechliche oder scharfe Gegenstände. Die Kartons sollten nicht zu groß sein und idealerweise mit Gummibändern verschlossen werden, damit sie bei eventuellen Grenzkontrollen geöffnet werden können. Wer möchte, kann persönliche Botschaften oder Zeichnungen beilegen.“

Zusätzlich sammelt das Weiße Kreuz gut erhaltene und saubere Winterkleidung wie Jacken, Pullover, Hosen, Schals und Mützen, auch Schlafsäcke, warme Decken und Isomatten. „Viele Menschen müssen trotz der eisigen Kälte in beschädigten Wohnungen ohne Heizung ausharren. Warme Sachen helfen ihnen, die kalten Wintermonate zu überstehen“, berichtet Direktor Ivo Bonamico, der in engem Austausch mit der lokalen Partnerorganisation des Weißen Kreuzes, der SSU Kiew, steht. „Bei allen Projekten, die wir seit Kriegsbeginn gemeinsam durchführen, geht es nicht nur um die Versorgung mit dem Lebensnotwendigsten – etwa Lebensmitteln, Hygieneartikeln oder Isoliermaterial für ihre Wohnungen – sondern auch um seelischen Beistand und menschliche Nähe. Denn die Menschen sind nach den harten Kriegsjahren ausgezehrt. Sie brauchen die Zuversicht, dass sie weiter auf unsere Unterstützung zählen können“.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite