von ih 15.10.2025 12:56 Uhr

Leerstand in Innsbruck nimmt bedrohliche Ausmaße an

Mit einer Leerstandsquote von 7,8 Prozent belegt Innsbruck aktuell den Spitzenplatz unter Österreichs Landeshauptstädten. Während andere Städte bereits Gegenmaßnahmen setzen, wirft die Liste Fritz der Stadtregierung unter Bürgermeister Johannes Anzengruber Untätigkeit vor.

Jakobsdom/Innsbruck - Foto: © Unsertirol24 / rem

„Das Shop-Sterben in Innsbruck geht ungebremst weiter – und die Stadt sieht tatenlos zu“, kritisiert Gemeinderat Tom Mayer. Trotz mehrfacher Anfragen habe es bislang keine konkreten Schritte zur Belebung leerstehender Geschäftsflächen gegeben. Mayer verweist auf funktionierende Modelle in anderen Städten und fordert, dass auch die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) aktiv wird.

Neben der Belebung der Innenstadt gehe es auch um die finanzielle Zukunft der Stadt: „Jeder neue Betrieb bringt Arbeitsplätze und wichtige Kommunalsteuereinnahmen. So könnten Gebührenerhöhungen vermieden werden“, betont Mayer.

Die Liste Fritz fordert daher ein umfassendes Maßnahmenpaket mit Förderungen für Neugründungen, neuen Nutzungskonzepten und kulturellen Impulsen, um Innsbrucks Zentrum wieder attraktiver zu machen.

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