von ih 13.10.2025 16:43 Uhr

„Nichts anderes als eine öffentliche Geldverbrennung“

Die Süd-Tiroler Freiheit übt scharfe Kritik an den zunehmenden Ausgaben im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen 2026. Entgegen früherer Zusicherungen von Landeshauptmann Arno Kompatscher, Olympia werde „kaum Kosten“ verursachen, fließen laut der STF inzwischen erhebliche Summen in fragwürdige Verschönerungsprojekte.

Sven Knoll und Bernhard Zimmerhofer - Foto: STF

Wie aus einer Landtagsanfrage hervorgeht, entstehen derzeit fünf sogenannte „olympische Kunstinstallationen“ an Kreisverkehren in Schlanders (Vetzan), Auer, St. Lorenzen, Toblach und Niederrasen. Jede Anlage kostet rund 89.000 Euro – insgesamt also etwa 445.000 Euro aus Landesmitteln. Zudem beteiligen sich Gemeinden mit eigenen Beiträgen, etwa Schlanders mit 20.000 Euro.

„Das ist nichts anderes als eine öffentliche Geldverbrennung“, kritisiert der Landtagsabgeordnete Sven Knoll. Auch sein Kollege Bernhard Zimmerhofer spricht von „einer Politik der Selbstinszenierung“, die Nachhaltigkeit predige, während sie Steuergeld verschwende.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert nun volle Transparenz über sämtliche Olympia-Kosten auf Landes- und Gemeindeebene. Man wolle alle Ausgaben offenlegen, um am Ende eine ehrliche Bilanz darüber ziehen zu können, „wie viel Olympia wirklich kostet – und was die Bevölkerung dafür zurückbekommt“.

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