von lif 13.10.2025 10:25 Uhr

Zwei Bergrettungseinsätze am selben Vormittag

Am gestrigen Sonntagvormittag, den 12. Oktober, hat die Polizei gleich zweimal zum Wilden Kaiser ausrücken müssen. Zwei Frauen gerieten unabhängig voneinander in Bergnot und wurden mit dem Hubschrauber gerettet.

Bild von David Keller auf Pixabay

Gegen Mittag befand sich eine 22-jährige Kletterin aus Stuttgart mit drei Begleitern am Kaiserschützensteig auf dem Weg zur Kleinen Halt (2.117 Meter). Etwa 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels bekam die junge Frau im Bereich einer Steilrinne Panik und konnte nicht mehr weitersteigen. Ihre Begleiter setzten um 12.19 Uhr den Notruf ab. Ein Polizeihubschrauber barg die Frau wenig später mit dem Tau und brachte sie sicher zurück zum Ausgangspunkt, berichtet die Polizei Kufstein.

Kurz darauf folgte der nächste Einsatz: Eine 57-jährige Österreicherin ist alleine von der Wochenbrunneralm aus auf die Ellmauer Halt gestiegen. Beim Überqueren von Schneefeldern rutschte sie leicht aus und zog sich Abschürfungen an den Händen und Unterarmen zu. Beim Abstieg über den Kaiserschützensteig wurde ihr der Weg zu gefährlich, worauf sie um 13.22 Uhr ebenfalls den Notruf wählte. Auch sie wurde vom Polizeihubschrauber mit dem Tau gerettet und zum Anton-Karg-Haus geflogen.

Neben der Alpinpolizei standen auch die Bergrettung Kufstein im Einsatz. Beide Frauen blieben unverletzt. 

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