von lif 11.10.2025 07:48 Uhr

„Olympia darf Südtirol nicht Millionen kosten“

Der Beschlussantrag der STF, keine weiteren öffentlichen Gelder für die Olympischen Spiele 2026 bereitzustellen, wurde im Landtag abgelehnt. Die Bewegung zeigt sich enttäuscht über das Abstimmungsergebnis und über die Aussagen von Landeshauptmann Kompatscher, wonach „sämtliche nicht geplanten Millionen nur zum Wohle der Bevölkerung“ eingesetzt würden.

Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Tatsache sei, so die STF, dass der Bevölkerung ursprünglich versprochen wurde, Olympia werde „kaum etwas kosten“, weil alle Anlagen bereits vorhanden seien. Inzwischen aber wurden im Nachtragshaushalt erneut Millionen freigegeben – und es sei zu erwarten, dass auch 2026 weitere folgen. Auf die Frage, warum man zuvor anderes behauptet habe, antwortete Kompatscher, man habe dies „noch nicht wissen können“, berichtet die STF in einer Aussendung.

Landtagsabgeordneter Bernhard Zimmerhofer betont: „Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Austragung der Olympischen Spiele, wenn die Mehrheit der Menschen in Südtirol sie wirklich will. Aber bei solch großen Projekten und Kosten muss die Bevölkerung künftig vorher gefragt werden.“

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert nun volle Transparenz über alle bereits entstandenen und noch geplanten Ausgaben, über Vorteile, Nachteile und mögliche Einschränkungen für die Bevölkerung.

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