Radikalisierung im Netz: Tiroler Schulen setzen auf Prävention

Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) Tirol und der Landespolizeidirektion Tirol wurde ein Präventionsvideo entwickelt, das Jugendliche für extremistische Inhalte in sozialen Medien sensibilisieren soll. Ziel ist es, sie zu einem kritischen und reflektierten Umgang mit Online-Botschaften anzuregen – insbesondere, wenn diese Hetze, Gewalt oder Ausgrenzung fördern.
„Radikalisierung findet im digitalen Raum statt“
„Radikalisierung findet vorwiegend im digitalen Raum statt. Die enge Kooperation zwischen Schulen und Verfassungsschutz im Rahmen der Extremismusprävention ist daher wichtiger denn je“, betonte Innenminister Gerhard Karner beim Besuch in Innsbruck.
Auch Landespolizeidirektor Helmut Tomac unterstrich die Bedeutung solcher Projekte:
„Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Kinder und Jugendlichen ist der Polizei ein großes Anliegen. Wir unterstützen alle Initiativen, die dazu beitragen, Schulen sicherer zu machen und Jugendliche auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.“
Der Direktor der Ferrarischule, Michael Griesser, zeigte sich stolz über die Zusammenarbeit:
„Der Vortrag der Polizei war ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Prävention. Die Expertise der Polizistinnen und Polizisten fand im Kollegium große Anerkennung und stärkt unser gemeinsames Ziel, Sicherheit und Verantwortung im Schulalltag bewusst zu leben.“
Neben dem Projekt „Social Media Krake“ stellte die Landespolizeidirektion auch die Vortragsreihe „Stärkung der Sicherheit an Schulen“ vor. Diese richtet sich an Schuldirektoren in Tirol und vermittelt praxisnahes Wissen zu Verhalten und Prävention bei Bedrohungslagen.
Der Besuch von Karner und Tomac an der Ferrarischule zeigt: Sicherheit beginnt mit Aufklärung – und das schon im Klassenzimmer.






