Hamas will Teile von Trumps Friedensplan akzeptieren

Die Hamas hat sich erstmals grundsätzlich offen für Teile des von Donald Trump vorgeschlagenen Friedensplans für den Gazastreifen gezeigt, wie mehrere Medien aus aller Welt berichten. Nach eigenen Angaben sei die Organisation bereit, alle israelischen Geiseln freizulassen – allerdings nur, wenn im Gegenzug hunderte palästinensische Gefangene in Israel entlassen werden und die Rahmenbedingungen für einen Austausch vor Ort gesichert sind.
Konkret sieht der Plan vor, dass 48 Geiseln innerhalb von 72 Stunden freikommen sollen. Israel müsste im Gegenzug etwa 250 Palästinenser freilassen, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, sowie rund 1.700 weitere Inhaftierte, die nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 festgenommen wurden.
Darüber hinaus signalisierte die Hamas Zustimmung zu einer Übergangsregierung für den Gazastreifen, die nach Kriegsende zunächst aus palästinensischen Fachpolitikern bestehen und von einem internationalen Gremium beaufsichtigt werden soll. Über die langfristige politische Zukunft und die Rechte der Palästinenser müsse jedoch innerhalb eines gemeinsamen palästinensischen Rahmens entschieden werden, an dem auch die Hamas beteiligt sei.






