von ih 03.10.2025 17:58 Uhr

Wenn Linke im Gleichschritt mit Islamisten marschieren

Am Freitag hat Trient ein Schauspiel erlebt, das man nur noch als alarmierend bezeichnen kann. Wieder einmal marschierten linksextreme Gruppen Seite an Seite mit radikalen Islamisten, um gegen Israel zu demonstrieren – oder besser gesagt: um Hassparolen zu verbreiten, den Verkehr lahmzulegen und das öffentliche Leben zu stören. An den Demonstrationen teilgenommen hat ebenfalls ein grüner Landtagsabgeordneter aus Südtirol.

Zeno Oberkofler von den Südtiroler Grünen gilt als Unterstützer der extremen Pro-Palästina-Bewegung.

Hass auf den Straßen

Die Szenen erinnerten mehr an einen inszenierten Aufstand als an eine legitime Kundgebung. Blockierte Bahngeleise, lahmgelegte Straßen, kilometerlange Staus. Die Demonstranten, die angeblich für „Freiheit“ in Gaza auf die Straße gehen, treten die Freiheit und Sicherheit ihrer eigenen Mitbürger mit Füßen. Die Parallelen zu den Klima-Chaoten, die Flughäfen blockieren und Straßen lahmlegen, sind nicht zu übersehen.

Doch schlimmer als die Blockaden sind die Inhalte: Wieder einmal waren antisemitische Parolen zu hören. Wieder einmal wurde Hass auf Juden unverhohlen hinausgeschrien. Und wieder einmal wird das Ganze in linken Kreisen bagatellisiert, gedeckt oder sogar unterstützt. Scheinbar ist der neue Antisemitismus in Europa nicht mehr nur am rechten Rand, sondern längst mitten in der linken Szene angekommen.

Grüner Abgeordneter mit Israel-Hassern auf der Straße

Besonders perfide ist dabei die Rolle einiger politischer und gewerkschaftlicher Akteure. So war der grüne Südtiroler Landtagsabgeordnete Zeno Oberkofler nicht nur dabei, sondern präsentierte sich stolz auf Instagram mit Israel-Hassern und Hamas-Verstehern. Mehr noch: Er rief seine Follower dazu auf, an einer weiteren Pro-Palästina-Demo teilzunehmen – organisiert von niemand Geringerem als der Gewerkschaft CGIL-AGB in Bozen. Offenbar haben die Grünen und Teile der Gewerkschaftsbewegung keinerlei Berührungsängste mehr mit radikal-islamischen Ideologien.

Dabei ist der Hintergrund eindeutig: Die sogenannte „Gaza-Flottille“, die Auslöser für die jüngsten Proteste war, wurde nachweislich von der Hamas mitfinanziert. Dokumente aus dem Gazastreifen belegen die direkte Beteiligung der Terrororganisation. Namen wie Sahir Birawi, der seit Jahren Flottillen organisiert und beste Kontakte zur Hamas pflegt, tauchen in den Akten auf. Und trotzdem wollen die Unterstützer in Europa nichts davon wissen. Man marschiert lieber blindlings mit, Schulter an Schulter mit jenen, die Frauenrechte mit Füßen treten, die Homosexuelle verfolgen und deren Ideologie alles andere als „links“ ist.

Linke werfen Prinzipien über Bord

Wie passt das zusammen? Linke Werte wie Emanzipation, Gleichberechtigung oder Freiheit gelten offenbar nur noch selektiv. Wo der Hass auf Israel mitschwingt, scheinen sämtliche Prinzipien über Bord geworfen zu werden. Der Schulterschluss mit Islamisten wird schöngeredet, die antisemitischen Straftaten, die im Zuge solcher Proteste begangen werden, verschwiegen oder umetikettiert – in Deutschland werden sie gar bizarrerweise oft als „rechte Straftaten“ verbucht.

Die Wahrheit ist unbequem: Wer an diesen Demos teilnimmt, solidarisiert sich mit einer Terrororganisation, die für Mord, Unterdrückung und Judenhass steht. Wer als Politiker oder Gewerkschafter diese Veranstaltungen unterstützt, macht sich mitschuldig. Dies gilt insbesondere für Zeno Oberkofler von den Südtiroler Grünen.

Linke, Grüne, Gewerkschafter – sie alle sollten sich fragen, auf welcher Seite der Geschichte sie eigentlich stehen. Der Einsatz für Menschenrechte endet dort, wo man Schulter an Schulter mit Antisemiten und Islamisten marschiert. Und genau das geschieht derzeit in Trient, in Bozen – und in ganz Europa.

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