Südtirols Inklusion am Limit

Laut AEB mangelt es seit Jahren an qualifiziertem Personal in Schulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen. Therapien wie Logopädie, Ergo- oder Physiotherapie seien unzureichend verfügbar, während Familien durch fehlende Betreuungsangebote stark belastet würden. „Diese Realität betrifft nicht nur die Eltern, sondern die gesamte Gesellschaft“, betont der Verein.
Der AEB fordert mehr Fachkräfte, bessere Ausbildung und faire Entlohnung, den Ausbau von Reha- und Förderangeboten sowie einen sozialpädagogischen Betreuungspfad ab der Diagnose. Auch die gesetzliche Anerkennung von Pflegezeiten und steuerliche Erleichterungen für Familien stehen auf der Liste.
„Südtirol verfügt über viele Ressourcen, doch echte Inklusion gelingt nur mit klaren Strukturen und dem Willen, Barrieren abzubauen“, heißt es in der Erklärung.






