von ih 30.09.2025 14:57 Uhr

„Linker Meinungsterror nimmt immer gefährlichere Formen an“ – UT24-Interview

In einem ausführlichen Gespräch mit UT24 spricht Freiheitlichen-Obmann Roland Stauder über seine Einschätzungen zum linken Meinungsterror. Dabei geht es um aktuelle Entwicklungen in Südtirol und Europa, den Umgang mit Antisemitismus sowie die Frage, wie die Bevölkerung auf politische Polarisierung reagiert.

Wenn sich plötzlich LGBTQ-Propaganda mit der Solidarität für einen radikal-islamischen Staat verbindet. Die politische Linke wird immer radikaler.

Roland Stauder zum linken Meinungsterror

Herr Stauder, Sie sagen, dass linker Meinungsterror immer stärker wird. Wie zeigt sich der linke Meinungsterror in Südtirol und darüber hinaus?

 
Roland Stauder: Seit Jahren zieht er sich wie ein roter Faden durch die politischen Debatten. Demonstranten blockieren zum Beispiel Parteiveranstaltungen wie am vergangenen Wochenende in Salzburg – das Bild der Meinungsfreiheit wird systematisch verzerrt.

Gibt es hierzu Ihrer Meinung nach auch extreme Beispiele?

 
Ja. Ein grüner Südtiroler Gemeinderat meinte 2023, es sei „Zeit für Napalmbomben auf eine AfD-Veranstaltung“ zu werfen.

Die Team-K-Gemeinderätin in Brixen ging noch weiter: In einer Solidaritätserklärung für ZDF-Moderatorin Dunja Hayali, die nach ihrer Darstellung des Attentats auf Charlie Kirk stark kritisiert wurde, rahmte sie ihren Social-Media-Post mit dem Lied Bella Ciao ein – exakt jener Aufschrift, die auf der Patronenhülse der tödlichen Kugel an Kirk zu finden war (UT24 berichtete).

Die Linke erhebt seit Langem ihre eigene Meinung moralisch überheblich zur einzigen Wahrheit. Neu ist, dass linker Terror nicht nur praktiziert, sondern inzwischen sogar noch gutgeheißen wird.

Pro Palästina und der Antisemitismus

Welche Rolle spielt der Nahost-Konflikt im europäischen Diskurs?

 
Roland Stauder: Die Linke missbraucht die überzogenen, völkerrechtlich nicht nachvollziehbaren Handlungen Israels in Palästina, um Antisemitismus in Europa zu relativieren oder gar zu rechtfertigen.

Wie hat sich der Antisemitismus entwickelt?

 
Empirisch eindeutig: Er ist in den letzten Jahren massiv angestiegen – verschärft seit den Folgen des „Wir schaffen das“-Wahnsinns.

Leider haben linke Multikulti-Fans, die bereits „Rassismus“ rufen, wenn man sie auf die krasse Überrepräsentation von jungen muslimischen Männern in den europäischen Kriminalitätsstatistiken aufmerksam macht, dies immer noch nicht verstanden.

Gibt es hierzu aktuelle lokale Beispiele in Südtirol?

 
Ja. In Bozen wurde unter dem Deckmantel der Pride von Hamas-Sympathisantinnen offen das Existenzrecht Israels bestritten.

Der Hamas-Slogan „From the river to the sea – Palestine free“ wurde skandiert, und die ach so toleranten Veranstalter ließen sie gewähren. Eine Frage drängt sich auf: Wie lange könnten diese Damen wohl im „freien Palästina“ ihre Pride abhalten?

Gibt es aber auch positive Entwicklungen?

 
Ja. Die Bevölkerung reagiert gefestigter und weniger beeinflussbar als noch vor einigen Jahren. Immer mehr Südtiroler lassen sich von autoritären linken Aktivisten nicht mehr einschüchtern!

Vielen Dank für das Gespräch!

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  • Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen - Foto: Freiheitliche
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