von ih 25.09.2025 06:19 Uhr

Südtirol setzt auf Verkürzung von Wartezeiten

Um die Gesundheitsversorgung in Südtirol zu verbessern, führt das Land neue Regelungen für die sogenannten Intramoenia-Leistungen ein. Dabei können Ärzte des Sanitätsbetriebs außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit innerhalb der Krankenhäuser freiberuflich tätig werden. Ziel ist vor allem der Abbau von Wartezeiten in stark nachgefragten Fachbereichen.

Hubert Messner (Bild: SVP)

Gesundheitslandesrat Hubert Messner (SVP) betont, dass die Patientengebühren nicht vollständig an die Ärzte gehen, sondern auch Kosten für zusätzliches Personal, Materialien sowie Verwaltungsausgaben abdecken. Die neue Regelung sei in Abstimmung mit den Ärztegewerkschaften erarbeitet worden und folge staatlichen Vorgaben.

Intramoenia sei keine „Vorzugsschiene“, so Messner: Alle Patienten bleiben auf derselben Warteliste, unabhängig davon, ob sie eine reguläre oder eine Intramoenia-Visite in Anspruch nehmen. Einziger Unterschied: In Intramoenia können Patienten ihren Spezialisten selbst wählen.

Das Modell ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, das auch erweiterte Öffnungszeiten und bessere Vormerkungen umfasst. Allein seit Jahresbeginn wurden dadurch bereits über 10.000 zusätzliche Leistungen angeboten.

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