SUV-Lenker stellt sich nach Fahrerflucht bei tödlichem Unfall

Wie die Oe24 berichtet und die Polizei bestätigt, stellte sich der 38-jährige Fahrer des Mercedes inzwischen selbst. Bei der Befragung gab er unter Tränen an, er habe geglaubt, ein Wildtier angefahren zu haben, und deshalb nicht angehalten. Die Ermittlungen wegen (grob) fahrlässiger Tötung laufen.
Ein junger Lebensretter verliert sein Leben
Tom S. absolvierte ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern in Wien-Floridsdorf und war außerdem als Sanitäter beim Roten Kreuz in Wiener Neustadt aktiv. Kollegen und Freunde sind schockiert und trauern um den engagierten jungen Mann. „Mit ihm verlieren wir einen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter und Freund“, hieß es in einer Stellungnahme des Roten Kreuzes.
Auch die Mutter des Opfers wandte sich an die Öffentlichkeit: „Bitte helft mit und teilt es. Mein Sohn war auch immer für andere da. Es ist immer ein Mensch, der gelacht und geliebt hat, sein Leben bestmöglich gelebt hat und unendlich geliebt wurde.“
Ermittlungen laufen
Zeugen berichteten, dass der SUV-Fahrer den Unfallort zunächst verlassen hatte, obwohl andere Verkehrsteilnehmer und die Polizei bereits vor Ort waren. Sein Fahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt sichergestellt. Die Behörden prüfen nun die Glaubwürdigkeit seiner Angaben und ermitteln wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr.
Der tragische Vorfall zeigt erneut, wie schnell aus einem Moment der Unachtsamkeit ein lebensveränderndes Unglück werden kann – und wie wichtig Rücksicht, Aufmerksamkeit und Verantwortung im Straßenverkehr sind.






