von ih 22.09.2025 10:15 Uhr

Foodwatch kritisiert unzulässige Werbung für Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel werden in sozialen Medien regelmäßig mit überzogenen Gesundheitsversprechen beworben. Das zeigt eine Untersuchung der Verbraucherschutzorganisation foodwatch. Über 20 Tage hinweg analysierte sie 674 Instagram-Stories von 95 deutschsprachigen Influencern. In rund einem Drittel der 358 geprüften Produktwerbungen fand foodwatch unzulässige gesundheitsbezogene Aussagen – etwa angebliche Wirkungen gegen Müdigkeit, Hautprobleme oder zur Fettverbrennung.

Symbolbild Pixabay

„Krankheitsbezogene Angaben sind bei Lebensmitteln grundsätzlich verboten“, erklärt Silke Raffeiner von der Verbraucherzentrale Südtirol. Trotzdem würden Nahrungsergänzungsmittel in den Stories oft als „Wundermittel“ präsentiert. Zudem sei ein Fünftel der Beiträge nicht als Werbung gekennzeichnet gewesen.

Foodwatch kritisiert, dass Nahrungsergänzungsmittel im Gegensatz zu Arzneimitteln ohne vorherige Prüfung auf den Markt kommen.

Die Organisation fordert daher strengere Regeln: ein verpflichtendes Zulassungsverfahren, klare Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe sowie ein konsequentes Vorgehen gegen irreführende Werbung.

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