hds lehnt Wiedereinführung von Nationalfeiertag ab

„Wie bei allen Nationalfeiertagen bringt auch dieser eine Erhöhung der Kosten für die Betriebe mit sich – mit einer entsprechenden Verringerung der Produktivität. Und die Wertschöpfung und das BIP mit dazu!“, betont hds-Präsident Philipp Moser in einer ersten Stellungnahme. Der Präsident hebt zudem hervor: Im Zuge der damaligen Abschaffung haben die meisten Kollektivverträge für die Beschäftigten 32 Freistunden als Ersatz eingeführt, um die Abschaffung zu kompensieren. „Das müsste bei einer Wiedereinführung des Feiertags entsprechend berücksichtigt und wieder zurückgezogen werden!“
Für den öffentlichen Dienst – etwa Ordnungskräfte, Feuerwehr und Gesundheitspersonal – übernimmt der Staat die zusätzlichen Kosten, berichtet der hds in einer Aussendung. Ab 2027 werden diese Mehrkosten auf rund 10,6 Millionen Euro geschätzt: 8,7 Millionen Euro für den nationalen Gesundheitsdienst und 1,8 Millionen Euro für Überstunden bei Polizei, Streitkräften und Feuerwehr.
Der hds warnt: Die Wiedereinführung des Feiertags würde die Staatsausgaben und die Kosten für die Betriebe unnötig erhöhen und die Produktivität in wichtigen Bereichen beeinträchtigen. „Gerade in Zeiten, in denen Effizienz und wirtschaftliche Stabilität gefragt sind, ist dies der falsche Weg“, so hds-Präsident, Philipp Moser.






