von ih 16.09.2025 13:49 Uhr

„Volkspartei braucht eine starke, glaubwürdige soziale Stimme“

Die Soziale Mitte der Südtiroler Volkspartei (SVP) hat am Samstag im Lanserhaus in Eppan ein großes Netzwerktreffen veranstaltet. Eingeladen waren Bürgermeisterinnen, Vizebürgermeister, Sozialreferentinnen und -referenten sowie Mitglieder der Gemeinde-, Bezirks- und Landessozialausschüsse. Im Mittelpunkt standen der Austausch über aktuelle sozialpolitische Themen und die Stärkung der Zusammenarbeit.

Foto: Südtiroler Volkspartei

Schwerpunkte präsentiert

„Die Volkspartei braucht eine starke, glaubwürdige soziale Stimme – gerade in Zeiten des Wandels“, erklärte die Vorsitzende der Sozialen Mitte, Gabriele Morandell. Soziale Fragen dürften nicht an den Rand gedrängt werden, sondern müssten im Zentrum der politischen Arbeit stehen.

Morandell präsentierte auch Schwerpunkte für die künftige Ausrichtung: regelmäßige Netzwerktreffen, landesweite Absprachen, mehr Mitspracherechte sowie eine stärkere öffentliche Präsenz. Geplant sind unter anderem Sprechstunden, Veranstaltungen und eine intensivere Nutzung sozialer Medien.

Neben klassischen Themen wie Familien- und Seniorenpolitik sollen verstärkt neue Herausforderungen behandelt werden, etwa psychische Gesundheit, Digitalisierung, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sowie die zunehmende Vereinsamung im Alter.

Landesrätinnen anwesend

Impulse für die Diskussion gaben Landesrätin Rosmarie Pamer, die über Seniorenpolitik sprach, und Landesrätin Magdalena Amhof, die sich den Lohnverhandlungen widmete.

Zum Abschluss betonte Morandell: „Die Soziale Mitte soll ein Ort des echten politischen Austauschs sein – klar positioniert, gut vernetzt und offen für neue Ideen. Gemeinsam werden wir ein starkes, solidarisches Südtirol von morgen gestalten.“

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