Kirk-Attentäter identifiziert

FBI-Kommissar Beau Mason erklärte, dass eine „hochleistungsfähige Waffe“ in einem nahegelegenen Wald entdeckt wurde. Neben der Waffe konnten die Ermittler auch Schuhabdrücke am Tatort sicherstellen. Der Verdächtige soll im „College-Alter“ sein.
Nach Behördenangaben erreichte der Täter am 10. September um 11.52 Uhr den Campus der Utah Valley University. Rund eine halbe Stunde später feuerte er aus erhöhter Position einen Schuss auf Kirk ab, während dieser im Rahmen seiner „American Comeback Tour“ eine Rede hielt. Anschließend flüchtete er in ein Wohngebiet.
Interne E-Mail sorgt für Diskussion
Für Aufsehen sorgt ein von Kommentator Steven Crowder veröffentlichtes Memo, das dem FBI zugeschrieben wird. Darin wird eine mögliche transideologische Motivation des Täters erwähnt. Außerdem soll die sichergestellte Waffe Gravuren getragen haben, die auf Transgender- und antifaschistische Bezüge hinweisen. Das Schreiben konnte bisher nicht unabhängig überprüft werden.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Waffenbehörde von Salt Lake City unterstützt die Untersuchungen. Die Waffe und die Munition wurden beschlagnahmt und werden derzeit auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke untersucht. Auch mehrere Augenzeugen wurden anhand von Videoaufnahmen bereits kontaktiert und befragt.
FBI und das Utah State Bureau of Investigation leiten die Ermittlungen gemeinsam, unterstützt von lokalen und bundesstaatlichen Behörden. Laut FBI sind bislang rund einhundertdreißig Hinweise eingegangen. „Wenn Sie irgendein Foto oder Video des Attentats haben, dann reichen Sie es bitte ein“, appellierte FBI-Agent Robert Bohls am Donnerstag an die Bevölkerung.






