Landtag lehnt Impf-Aussetzung für Schwangere ab

Gesundheitliche Risiken in Impfstoffen
Renate Holzeisen verwies in ihrem Beschlussantrag auf jüngste Publikationen, die auf DNA-Rückstände in den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna hinweisen. Diese könnten nach ihrer Darstellung gesundheitliche Risiken bergen.
Zudem habe die US-Regierung im Mai 2025 ihre Impfempfehlung für Schwangere und Stillende zurückgezogen. Auch die sinkende Geburtenrate in Südtirol seit 2022 brachte die Abgeordnete in Zusammenhang mit den Impfungen.
Gesundheitslandesrat Hubert Messner widersprach jedoch dieser Darstellung. Er bestritt einen direkten Zusammenhang zwischen den Impfungen und der rückläufigen Geburtenrate und verwies auf andere Ursachen wie gesellschaftliche Entwicklungen. Auch der Team-K-Abgeordnete und Arzt Franz Ploner betonte in der Debatte, dass die Impfstoffe nachweislich sicher für Ungeborene seien.
Kaum Unterstützung im Landtag
Renate Holzeisen kritisierte scharf, dass Landeshauptmann Arno Kompatscher die Autonomie Südtirols nicht nutze, um das Thema in der Staat-Regionen-Konferenz einzubringen.
Ihrer Ansicht nach würden alarmierende Daten ignoriert. Unterstützung erhielt sie nur von der FdI-Abgeordneten Anna Scarafoni. Die übrigen Regierungsparteien sowie die linke Opposition (Team K, Grüne, PD) lehnten den Antrag ab.
Die Abstimmung erfolgte namentlich und getrennt nach Punkten. Eine Mehrheit sprach sich klar gegen Holzeisens Vorstoß aus. Damit bleibt die Empfehlung der Covid-19-Impfung für Schwangere und Stillende in Südtirol weiterhin bestehen.






