Tirol trauert um Andrei Siclodi

Er initiierte das Fellowship-Programm für Kunst und Theorie, förderte internationale Künstler und kuratierte Projekte, die eine Verbindung zwischen Kunst, Theorie und Gesellschaft herstellten. Er engagierte sich als Brückenbauer zwischen Institutionen, Künstlern und Gesellschaft für faire Arbeitsbedingungen, Residency-Programme und kritische Wissensproduktion.
Siclodi war in zahlreichen Bereichen aktiv, die über Büchsenhausen hinausgingen – beispielsweise in Netzwerken wie der „battlegroup for art“ und INNSBRUCK CONTEMPORARY, im Kulturbeirat Tirol sowie in Initiativen wie „Office Ukraine“ oder „Pay the Artist Now“.
Seine stets erfrischende Denkweise war durch Neugier, kritische Reflexion und den Mut zur Umsetzung von Visionen gekennzeichnet. Die Kollegen und Freunde sowie die Kulturszene verlieren einen leidenschaftlichen Mentor, Unterstützer und inspirierenden Gesprächspartner, dessen Einfluss und Engagement weiterhin bestehen bleiben werden.
Andreas Raffeiner






