Schloss Mentlberg wird Nordtirols neues Katastrophenzentrum

Historisches Schloss trifft moderne Krisenzentrale
Der Baubeschluss liegt vor, nun werden die notwendigen Genehmigungen eingeholt. Die Adaptierung des Schlosses, das sich seit 1928 im Landesbesitz befindet, spart Kosten und vereint Sanierung und Neubau in einem Projekt. Die ursprünglich veranschlagten rund 38,9 Millionen Euro konnten auf etwa 29,4 Millionen Euro reduziert werden – rund 25 Prozent weniger als ursprünglich geplant. Besonders der Denkmalschutz wird berücksichtigt: Die markante Außenfassade bleibt erhalten, während die Innenbereiche an moderne Anforderungen angepasst werden.
Das Herzstück Tirols: Landes- Warn- und Lagezentrum
Das KAT-Zentrum wird auf rund 2.000 Quadratmetern Nutzfläche 60 Arbeitsplätze bieten und alle Fachabteilungen des Krisenmanagements unter einem Dach vereinen. Herzstück ist das 24/7 besetzte Landes- Warn- und Lagezentrum (LWLZ), das Lagebilder erstellt, Warnungen ausgibt und im Krisenfall die Einsätze koordiniert. Dank Notstromversorgung und eigener Wasserquelle kann das Zentrum auch in kritischen Situationen autark arbeiten. Zudem werden Schulungsräume, Unterkunftsmöglichkeiten und Lagerräumlichkeiten eingerichtet, um die Einsatzbereitschaft Tirols zu sichern.






