von lif 15.08.2025 13:21 Uhr

Großbrand am Vesuv: Südtiroler Hilfszug wieder zurück

Schneller als gedacht ist der Einsatz des Südtiroler Hilfszugs beim Großbrand am Vesuv beendet. Nach dem Start am vergangenen Dienstag, den 12. August (UT24 berichtete), ist die Gruppe mit sechs Berufsfeuerwehrmännern, vier Mitgliedern Freiwilliger Feuerwehren des Untervinschgaus und des Obervinschgaus und einem Amtsdirektor des Landesforstkorps am Bestimmungsort bei Neapel eingetroffen.

550 Hektar Fläche zerstörte der Großbrand an den Hängen des Vesuvs. An den Arbeiten zur Brandbekämpfung war auch eine Hilfskolonne aus Südtirol beteiligt. (Foto: LPA/Berufsfeuerwehr Bozen)

An den Hängen des Vesuvs wurden am 7. August 31 Brandherde verzeichnet, am 11. August war die Situation am schwierigsten, am 12. August hatten 43 Brandherde 549 Hektar Fläche verwüstet. Hilfskolonnen des Zivilschutzes aus verschiedenen Regionen sowie der Feuerwehren und des Heeres und sechs Canadair-Flugzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz. Der Wind verschärfte die Situation, teilt das LPA mit. 

Die nationalen Zivilschutzbehörde in Rom fragte auch in Südtirol um Verfügbarkeit von Hilfeleistungen an und aktivierte den Südtiroler Hilfszug am 11. August. Am 12. August ging nachmittags Regen auf das Brandgebiet nieder und entschärfte die Situation. In der Folge konnten am Tag darauf abends die Arbeiten zur Brandbekämpfung beendet werden und die Hilfskräfte ihre Heimreise antreten. Die Hilfskolonne ist deshalb gestern (14. August) um die Mittagszeit wieder in Bozen eingetroffen.

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