Nach Ermittlungen des Unglücks: Geisterfahrer hatte 1,69 Promille

Der junge Mann war in der Nacht in falscher Fahrtrichtung auf Höhe der Bozner Industriezone unterwegs, als es zur Kollision mit dem Wagen der Familie aus Vahrn kam. Die Eltern und ihre drei Kinder im Alter von acht, elf und 14 Jahren wurden bei dem Aufprall schwer verletzt.
Für den Geisterfahrer selbst kam jede Hilfe zu spät: Er verstarb noch an der Unfallstelle. Weitere toxikologische Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf weitere Substanzen.
Da Tobias Tappeiner bei dem Unfall ums Leben gekommen ist, hat die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Einstellung des Verfahrens gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch bislang noch nicht dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgelegt.
Stellungnahme der Staatsanwaltschaft Bozen im Wortlaut:
„Im Zusammenhang mit dem schweren Unfall auf der A22 am 15. Juni wurde das Ergebnis der Analyse der biologischen Proben von Tobias Tappeiner ausgewertet. Dabei wurde ein Blutalkoholwert von 1,69 g/L festgestellt. Die Untersuchung auf andere Substanzen verlief negativ. Aufgrund des Todes des Täters wurde ein Antrag auf Archivierung des Verfahrens gestellt, der noch nicht dem Ermittlungsrichter übermittelt wurde.“






