Kilo Kokain im Auto: Junger Albaner in Bozen geschnappt

Die Ordnungshüter in Südtirol setzen ihre Maßnahmen gegen den Drogenhandel konsequent fort. Wie die Quästur Bozen mitteilt, wurden allein im vergangenen Monat zehn Personen wegen Drogenhandels oder Besitzes großer Mengen Betäubungsmittel festgenommen. Dabei wurden über sieben Kilogramm Drogen – darunter sechs Kilo Kokain – sowie rund 60.000 Euro Bargeld sichergestellt.
Am Dienstagnachmittag kontrollierten Beamte der Mobilen Einsatzgruppe ein verdächtiges Fahrzeug in der Innsbrucker Straße in Bozen. Der junge Fahrer, offenbar in ein längeres Telefongespräch vertieft, wurde zunächst unauffällig bis zum Parkplatz der Colle-Seilbahn verfolgt. Dort setzte er seine auffälligen Telefonaktivitäten fort, fuhr kurz zu einer Tankstelle und kehrte anschließend zu seinem Auto zurück.
Beim Versuch, ihn zu kontrollieren, zeigte der Fahrer Anzeichen von Flucht, konnte jedoch sofort gestoppt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Ordnungshüter im hinteren Fahrzeuginneren ein gut verstecktes Paket mit über einem Kilogramm Kokain.
Der Mann, ein 20-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Emilia Romagna und ohne Vorstrafen, wurde festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Drogen zum Zwecke des Handels besessen zu haben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er zur weiteren Untersuchung zur Polizeiwache gebracht.






