von ih 30.03.2025 11:28 Uhr

Landesrätin Pamer in Uganda

Eine Delegation aus Südtirol, angeführt von Landesrätin Rosmarie Pamer, besucht derzeit insgesamt 16 Entwicklungsprojekte in Uganda. Die Initiative legt ihren Fokus auf soziale Nachhaltigkeit, Bildung und Gesundheitsversorgung. „Es ist beeindruckend zu sehen, welche Fortschritte durch unsere Zusammenarbeit mit gemeinnützigen und lokalen Organisationen erzielt wurden“, betont Pamer.

Landesrätin Rosmarie Pamer ist derzeit in Uganda und besichtigt einige Institutionen und Projekte, die mit Südtiroler Unterstützung verwirklicht worden sind. Dazu zählt der Bau einer Berufsschule in Bukulula, in dem 200 Jugendliche eine Ausbildung absolvieren. - Foto: LPA/Hannes Wisthaler.

„Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung“

Begleitet wird Landesrätin Rosmarie Pamer von Vertretern der Caritas, der Missio der Diözese Bozen-Brixen sowie des Vereins Circle. Gemeinsam besichtigen sie unter anderem das Gesundheitszentrum „St. Aloysius Kyambala Health Center“ in Bukulula, das mit Unterstützung aus Südtirol errichtet wurde. Um die medizinische Versorgung nachhaltig zu verbessern, wird aktuell ein Personalhaus für das dort arbeitende Fachpersonal gebaut.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reise liegt auf Bildungsprojekten. So wird eine Berufsschule für rund 200 Jugendliche errichtet, um ihnen bessere Zukunftsperspektiven zu bieten.

„Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung, deshalb investieren wir gezielt in Schulbauten“, erklärt Pamer. In der Diözese Moroto-Karamoja fließen Südtiroler Mittel zudem in Notfallprogramme zur Sicherung der Ernährung, von denen bereits 1300 Familien profitiert haben. Weitere finanzierte Maßnahmen betreffen den Bau und die Renovierung von Klassenzimmern, Büros und sanären Anlagen sowie die Errichtung eines solarbetriebenen Brunnens.

Flüchtlingszentrum mit Energie versorgt

Ebenfalls auf dem Programm steht der Besuch des Flüchtlingszentrums in Palorinya, wo eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen wird, die das dortige Berufsschulzentrum mit Energie versorgt.

Darüber hinaus engagiert sich Südtirol in der Förderung von Dialog und Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen. In Arua unterstützt das Land Diskussionsrunden bei Radio Pacis, um die Bürgerbeteiligung im Norden Ugandas zu stärken.

Auch für die Zukunft sind weitere Projekte geplant. Dazu gehören der Bau mehrerer Kindergärten, die Unterstützung von Mikrofamilienunternehmen sowie die Fertigstellung des Personalhauses für das Gesundheitszentrum in Kyambala. Mit ihrem Engagement setzt die Südtiroler Entwicklungszusammenarbeit ein wichtiges Zeichen für nachhaltige Hilfe vor Ort.

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