Mehr Barrierefreiheit an Bahnhöfen in Sterzing und Innichen

Im Fokus der Arbeiten in Innichen steht die Anhebung des Bahnsteigs 2, wodurch Reisende künftig ohne Hürden in die Züge gelangen können. In Sterzing beginnt bereits im April der Bau von Aufzügen, die den Zugang zu den Bahnsteigen erleichtern sollen. Für die notwendigen Bauarbeiten wird das Gleis 1 in Sterzing zwischen Ende Mai und Ende Juli vorübergehend gesperrt. Der Zugverkehr bleibt dennoch aufrechterhalten. In Innichen nutzt man die bereits geplante Sperre vom 14. April bis 2. Juni, um die Maßnahmen früher umzusetzen.
„Ein barrierefreier Zugang ist entscheidend, damit möglichst viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel uneingeschränkt nutzen können“, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Investitionen in die Barrierefreiheit steigerten nicht nur den Komfort für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität, sondern auch die Attraktivität des Bahnverkehrs insgesamt, so Alfreider weiter. In enger Zusammenarbeit mit dem Schienennetzbetreiber RFI sei es gelungen, die Weichen für die anstehenden Baumaßnahmen zu stellen.
Arbeiten über mehrere Phasen
Die Arbeiten in Sterzing und Innichen sind Teil eines umfangreichen Modernisierungsprogramms der Bahninfrastruktur. In den vergangenen Jahren wurden bereits Bahnsteige auf den Strecken Bozen-Meran, Meran-Mals, entlang der Pustertalbahn sowie auf weiten Teilen der Brennerachse barrierefrei gestaltet. Zudem laufen seit dem 14. März Arbeiten zur Bahnsteigerhöhung an den Bahnsteigen 3 und 4 in Bozen.
Die Bauarbeiten werden in mehreren Phasen und überwiegend nachts durchgeführt, um Einschränkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit sind laut Mobilitätsressort bereits in Planung und sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden.






