„Tirols Sicherheit darf nicht auf dem Spiel stehen!“

FPÖ: „Die ÖVP agiert scheinheilig“
Abwerzger wirft der ÖVP vor, in der Asylpolitik über Jahre hinweg die falschen Entscheidungen getroffen zu haben. „Gerade die ÖVP hat dafür gesorgt, dass unsere Grenzen offen bleiben, und nun fordert sie plötzlich einen harten Kurs – das ist viel zu spät!“, kritisierte er. Die Forderung Mairs, niemanden ohne Reisepass in die EU einreisen zu lassen, sei zwar grundsätzlich richtig, komme jedoch Jahre zu spät.
Die FPÖ sieht in Tirol keine reine Transitregion für Migranten mehr, sondern ein „Schlaraffenland für Asylwerber“. Daher fordert Abwerzger eine „Asyl-Quote Null“ und eine verstärkte Remigration abgelehnter Asylwerber. „Wir müssen sofort handeln, anstatt nur von europäischer Kooperation zu sprechen“, so der FPÖ-Politiker.
Hohe Aufgriffe, wenige Abschiebungen
Nach Angaben Abwerzgers gibt es in Tirol wöchentlich zwischen 30 und 50 Aufgriffe illegal eingereister Personen. Gleichzeitig bleibe die Zahl der Rückführungen aus Deutschland und Italien alarmierend niedrig.
Diese Situation sei nicht haltbar, betont der FPÖ-Obmann und forderte ein entschiedenes Vorgehen gegen das Schlepperwesen sowie eine striktere Asylpolitik.
Die FPÖ drängt darauf, dass die Landesregierung endlich klare Maßnahmen setzt, anstatt leere Versprechen abzugeben. „Tirols Sicherheit darf nicht auf dem Spiel stehen!“, stellt Abwerzger klar.






