Südtirol sichert Bahnkapazitäten bis 2035

„Die Bahn ist das Rückgrat der öffentlichen Mobilität in Südtirol. Unser Ziel ist es, bequeme, schnelle und häufige Zugverbindungen zu schaffen, die eine echte Alternative zum Auto darstellen“, erklärt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, der den Beschluss vorgelegt hat. „Mit dieser Rahmenvereinbarung stellen wir sicher, dass Südtirol auch in den nächsten Jahren eine leistungsfähige und attraktive Bahn hat.“
Der derzeitige Vertrag mit RFI läuft bis zum 14. Dezember 2025 und umfasst die Strecken Brenner–Trient, Franzensfeste–Innichen und Meran–Bozen. Um auch darüber hinaus eine reibungslose Nutzung der Infrastruktur zu gewährleisten, wurde die neue Rahmenvereinbarung beschlossen. Diese regelt unter anderem Fahrpläne, Frequenzen, Haltestellen sowie die Kapazitätszuteilung für die einzelnen Linien. Insgesamt sichert die Vereinbarung eine jährliche Fahrleistung von über 4,1 Millionen Zugkilometern, die schrittweise im Einklang mit dem Landesmobilitätsplan ausgebaut wird.
Zu den Kernprojekten des Bahnausbaus in Südtirol gehören die Bahnschleife im Riggertal, der Virgl-Bahntunnel in Bozen sowie die Elektrifizierung der Vinschger Bahn. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Verbindungen verbessern, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Landes leisten.
„Wann welche Trassen benötigt werden, ist im Südtirol-Plan für die Mobilität von morgen festgelegt“, ergänzt Mobilitätsressortdirektor Martin Vallazza. Zudem werden die Rahmenbedingungen der laufenden europaweiten Ausschreibung für die Vergabe der öffentlichen Bahndienste berücksichtigt.
Die Rahmenvereinbarung soll in Kürze von Landeshauptmann Arno Kompatscher unterzeichnet werden.






