von ih 10.03.2025 12:27 Uhr

Markus Silbernagl wurde freigesprochen

Nach einem der aufwendigsten Gerichtsverfahren der jüngeren Südtiroler Geschichte ist Markus Silbernagl vom Gericht freigesprochen worden. Das Verfahren, das sich über fünf Jahre erstreckte, endete mit einem klaren Ergebnis: Selbst die Staatsanwaltschaft hatte zuletzt den Freispruch der verbliebenen Angeklagten beantragt.

Markus Silbernagl mit seiner Gattin nach der Urteilsverkündung. - Foto: succus.

Silbernagl, der sich von Beginn an keiner Schuld bewusst war, zeigte sich nach der Urteilsverkündung erleichtert. „Fünf Jahre lang hat mich dieses Verfahren begleitet und belastet. Nun hat das Gericht bestätigt, dass nichts Unrechtes geschehen ist“, erklärte er in einer Stellungnahme.

Die Ermittlungen in diesem Verfahren waren intensiv und umfassten Abhörungen von Telefongesprächen sowie überwachte Treffen. Jeder Verdacht wurde akribisch untersucht. Silbernagl betonte, dass dies auch richtig sei: „Wenn es Zweifel gibt, dann ist es die Pflicht der Ermittlungsbehörden, der Sache auf den Grund zu gehen.“

„Dies ist ein Schaden, der bleibt“

Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack: Im Zusammenhang mit dem Verfahren erschien ein Buch, das auf internen Ermittlungsdokumenten beruhte. Dieses habe nicht nur für großes Aufsehen gesorgt, sondern auch das Vertrauen in Menschen und Institutionen erschüttert. „Dies ist ein Schaden, der bleibt“, so Silbernagl.

Mit dem Freispruch ist das Verfahren nun offiziell beendet. Für Silbernagl bedeutet dies das Ende einer langen Belastungsprobe und die Möglichkeit, nach vorne zu blicken.

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