von ih 03.03.2025 18:38 Uhr

Materialverwertung: Schweiz dient als Vorbild für Südtirol

Eine Studienreise in die Schweiz hat kürzlich eine Gruppe aus Südtiroler Fachleuten inspiriert, neue Ansätze der Kreislaufwirtschaft zu erkunden. Vertreter des Landesamts für Abfallwirtschaft, der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz sowie anderer Institutionen besuchten Materialverwertungszentren in Winterthur und St. Gallen, um sich Ideen für die künftige Materialverwertung in Südtirol zu holen.

Inspirierende Exkursion in die Schweiz: Die Südtiroler Delegation vor dem Zentrum für Materialverwertung ROTO in Winterthur. - Foto: Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz.

In der Schweiz wurden zwei innovative Initiativen besichtigt: Der Re-Use Baumarkt ROTO in Winterthur und das Materialzentrum OFFCUT in St. Gallen. Beide Einrichtungen zeigen, wie Materialien als wertvolle Ressourcen genutzt und weiterverwertet werden können – sei es durch Reparaturen, Spenden oder den Verkauf von nicht mehr benötigten Gegenständen. Diese Konzepte fördern die Kreislaufwirtschaft und Solidarität.

Südtirol plant ebenfalls, solche Materialverwertungszentren weiter auszubauen. In Städten wie Brixen, Lana und Bozen gibt es bereits ähnliche Initiativen. Im nächsten Abfallbewirtschaftungsplan des Landes sollen weitere Zentren integriert werden, um Ressourcenverschwendung zu reduzieren und das Bewusstsein für nachhaltige Materialnutzung zu stärken.

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