Ferienhauspreise in Südtirol: Der beste Zeitpunkt für die Buchung

Wer diesen Sommer in Südtirol Urlaub macht, zahlt im Durchschnitt 251 Euro pro Nacht für eine Ferienunterkunft. Doch ein Blick auf die einzelnen Regionen zeigt: Es gibt deutliche Unterschiede. Die günstigsten Regionen für einen Aufenthalt sind das Passeiertal (171 Euro), gefolgt von Saldurkamm (174 Euro) und dem Vinschgau (196 Euro). In den Ortleralpen (203 Euro) und in Auer (205 Euro) sind ebenfalls erschwinglichere Unterkünfte zu finden, teilt Holidu in einer Aussendung mit. Dagegen gehören die beliebten Urlaubsorte Drei Zinnen (358 Euro), Grödnertal (316 Euro) und Seiser Alm (308 Euro) zu den teuersten Zielen in Südtirol. Auch im Eggental (302 Euro) und am Kronplatz (274 Euro) sind die Preise hoch.
Günstige Alternativen abseits der Hotspots
In den Dörfern gibt es ebenfalls große Preisunterschiede. Die günstigste Übernachtung finden Reisende in Salurn (138 Euro). Dagegen müssen in beliebten Orten wie St. Ulrich in Gröden (333 Euro) oder Kastelruth (337 Euro) die höchsten Preise eingeplant werden.
Für Reisende, die auf ihr Budget achten möchten, bieten sich Orte wie Kurtatsch (175 Euro) oder Tramin (211 Euro) an.
Europa: So entwickeln sich die Preise
Auch andere europäische Reiseziele verzeichnen starke Preisunterschiede. Kroatien verzeichnet eine Preissteigerung von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich kostet eine Ferienunterkunft 172 Euro pro Nacht. Grund für die Erhöhung ist unter anderem eine neue Steuer für Vermieter.
In Spanien kosten Ferienunterkünfte durchschnittlich 192 Euro, auf den Balearen jedoch deutlich mehr: Auf Mallorca zahlen Urlauber durchschnittlich 344 Euro, auf Ibiza sogar 500 Euro. Zu den erschwinglichsten Zielen zählen hingegen Ungarn (128 Euro), die Tschechische Republik (117 Euro) und Albanien (75 Euro).
Das ist der beste Zeitpunkt für die Buchung
Der Buchungszeitpunkt spielt eine entscheidende Rolle, um günstigere Preise zu sichern. „Wer an die Schulferien gebunden ist, sollte früh buchen, um sich die besten Unterkünfte zu sichern“, rät Madeleine Gufler. „Frühbucher profitieren von Rabatten und der größten Auswahl.“ Doch auch Vermieter können von einer cleveren Preisstrategie profitieren: „Flexibilität ist ein wichtiger Schlüssel, um die Auslastung zu maximieren“, erklärt Gufler. „Regionale Preisdaten und die richtige Anpassung der Tarife können helfen, sowohl Spitzenzeiten als auch ruhigere Phasen optimal zu nutzen. Durch eine strategische Marktanalyse und saisonale Anpassung der Preise und Mindestaufenthalte können Vermieter auch von den Nebensaisonen profitieren.”






