von lif 01.03.2025 16:47 Uhr

Zustand des Papstes weiterhin „komplex“

Trotz einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands nach einer neuen Atemkrise hat der Papst eine ruhige Nacht verbracht. Der Papst habe seit Freitag keine weiteren Atemkrisen erlitten, geht aus Vatikan-Angaben von Samstag hervor. Er habe am Samstag gefrühstückt, einen Kaffee getrunken und Zeitungen gelesen, hieß es. Die klinische Lage des 88-jährigen Franziskus sei weiterhin „komplex“.

APA/AFP

Die Prognose bleibe verhalten, hieß es. Laut den Ärzten sei der an einer beidseitigen Lungenentzündung erkrankte Papst nicht außer Lebensgefahr. Die Atemkrise habe jedenfalls keine anderen Organe betroffen, der Papst sei fieberfrei. Wegen Atemkrämpfen hatte sich Franziskus am Freitag erbrochen, seine Atemwerte hätten sich abrupt verschlechtert, hatte der Vatikan in einem am Abend verbreiteten Bulletin erklärt. Ihm sei daher Sauerstoff verabreicht worden. Zugleich wurde betont, dass der Papst nicht künstlich beatmet worden sei, was über einen Schlauch in die Luftröhre erfolgen würde.

„Krise mit Bronchospasmus“ aufgetreten

Nachdem er sich am Freitagvormittag einer Physiotherapie unterzogen und in der Kapelle in seiner Wohnung in der Poliklinik gebetet hatte, sei beim Papst am Freitag gegen 14.00 Uhr eine „Krise mit Bronchospasmus“ aufgetreten, die zu Erbrechen und einer plötzlichen Verschlechterung der Atmung geführt habe. Der 88-Jährige sei aber wach und kooperiere bei der Behandlung. Aus Vatikan-Kreisen verlautete, dass bis zu 48 Stunden notwendig seien, um die Auswirkungen der Atemkrise auf den Gesundheitszustand des Papstes zu bewerten. Mediziner weisen stets darauf hin, wie gefährlich eine Lungenentzündung in Franziskus‘ Alter sei.

Inzwischen liegt der Pontifex so lange im Krankenhaus wie noch nie. Am 13. März ist es zwölf Jahre her, dass der Argentinier Jorge Bergoglio zum Papst gewählt wurde. Er war im März 2013 als Nachfolger des deutschen Papstes Benedikt XVI. zum Kirchenoberhaupt gewählt worden. Inzwischen ist er der zweitälteste Papst der Geschichte.

APA/UT24 

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