Kritik am Fernpasspaket: Droht eine Kostenexplosion?

Kostensteigerung um 100 Millionen Euro in einem Jahr
Besonders kritisch sieht Achhorner die rapide steigenden Kosten des Projekts. „Nach nur einem Jahr ist das Fernpasspaket bereits um 100 Millionen Euro teurer geworden. Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent – fast so, als hätte man die Mehrwertsteuer vergessen“, erklärte sie in einer Aussendung.
Achhorner fürchtet, dass sich dieses Muster fortsetzen wird, da die Abwicklung über eine landeseigene Straßengesellschaft erfolgt und die Bauleitung bei der Landesbaudirektion liegt. „Diese ist inzwischen für Kostenexplosionen berüchtigt. Kaum ein Bauprojekt des Landes bleibt im geplanten Budget, sei es im Hochbau oder Tiefbau“, kritisierte sie.
Rechnungshofberichte und fragwürdige Planungen
Die FPÖ-Politikerin verweist zudem auf die wiederholte Kritik des Rechnungshofes an großen Bauprojekten des Landes. Auch die Verlegung der Straßenmeisterei Nassereith an den Standort einer künftigen Mautstelle sei ihrer Meinung nach nicht langfristig durchdacht.
Abschließend fordert Achhorner, das Fernpasspaket zu überdenken: „Dieses Paket sollte ungeöffnet an den Absender zurückgeschickt werden. Außer finanziellen Belastungen für die Steuerzahler wird davon wohl nicht viel übrigbleiben.“






