von lif 25.02.2025 12:24 Uhr

„Was ist mehr Wert, billige Arbeitskräfte oder das Leben unserer Kinder?“

Die Neue Südtiroler Tageszeitung behauptet in einem Artikel, Landesrätin Pamer wäre „in die Offensive“ gegangen und hätte „alle Zahlen zur Einwanderung“ offengelegt. Die Wahrheit ist jedoch: Es war keine freiwillige „Offensive“, sondern eine Antwort auf eine Anfrage der Liste JWA. „Und: Alle Kosten liegen noch lange nicht am Tisch“, so JWA.

Bild: Liste JWA

Einwanderung kostet uns Millionen. Das bestätigte Landesrätin Rosmarie Pamer in ihrer Antwort auf die Anfrage der Liste JWA. Alleine 19 Millionen Euro kostet die Sozialhilfe für Nicht-EU-Bürger. „Ausländische EU-Bürger sowie eingebürgerte Ausländer sind in dieser Zahl nicht einmal inbegriffen“, erläutert Jürgen Wirth Anderlan. Nicht nur hier zeige sich deshalb, dass sich die Gesamtkosten des Millionengrabs Migration noch nicht einmal überblicken lassen. So werden etwa die elf Millionen Euro für Integrationslehrer an Südtirols Schulen nicht einmal erwähnt. Und das in Zeiten, in denen der Lehrermangel immer dramatischer wird. „Migration kostet auch hier. Und zwar die Zukunft unserer Kinder“, betont Wirth Anderlan in einer Aussendung.

„Immer mehr Zeit, Geld und Lehrpersonal wird für die Integration der Fremden benötigt. Wir sagen: Schluss damit! Deutsche Schulen für deutsche Kinder!“, fordert der Landtagsabgeordnete der Liste JWA. Doch auch indirekte Kosten durch Wohnraummangel sowie steigende Mietpreise hätten ihre Wurzeln in der Massenmigration sowie im Ausverkauf der Heimat. „Wenn junge Südtiroler sich heute keine Wohnung mehr leisten können und deshalb abwandern, wie unlängst eine Studie wieder bestätigt hat, liegt das nicht zuletzt am ungebremsten Zustrom von Ausländern in den letzten Jahren“, erklärt der Kalterer.

Die Zahlen geben Wirth Anderlan dabei recht. Südtirols Einwohnerzahl ist in den vergangenen 50 Jahren um mehr als 115.000 Personen gestiegen. Und das trotz sinkender Geburtenraten und trotz der Abwanderung junger Südtiroler. Damit liege die Ursache auf der Hand: „Masseneinwanderung“.

„Wir brauchen endlich eine Diskussion über eine Zukunft ohne Migration“

„Vergewaltigungen, Morde wie jener an Celine Frei Matzohl (Schlanders) oder Marianne Obrist (Brixen), Gewalttaten, Raub und Überfälle sowie zunehmende Unsicherheit zählen ebenfalls zum ‚Preis‘, welchen die Südtiroler für Massenmigration zahlen müssen“, hält JWA fest. Obwohl sie diese nie wollten und nie darüber entscheiden durften.

„Im November war Südtirol nur wenige Millimeter von Villach entfernt. Nur wenige Millimeter fehlten, dann wäre ein junger Südtiroler nach einem Messerangriff durch einen Ausländer verblutet. Ich bin nicht länger bereit, diese „Kosten der Migration“ mitzutragen. Was ist mehr wert, billige Arbeitskräfte oder das Leben unserer Kinder?“, fragt der JWA-Landtagsabgeordnete. „Wir brauchen endlich eine breite Diskussion über eine Zukunft ohne Migration. Und dazu gehört zuerst, dass wir offen über die zahlreichen Probleme sprechen, welche mit der Einwanderung zusammenhängen. Ohne Denkverbote und Rechtsextremismus-Vorwürfe“, erläutert Jürgen Wirth Anderlan seine Pläne.

„Unser Ziel muss es sein, dass Südtirol wieder die Heimat der Südtiroler ist. Sicher, verwurzelt und zukunftsfähig. Und dass unsere Wirtschaft bedarfsorientiert arbeitet. Ohne importierte Arbeitskräfte.“ Damit kritisiert Wirth Anderlan auch die Aussage Pamers, Südtirol sei auf die Arbeitsmigration angewiesen. „Nicht Südtirol braucht Migration, sondern bestimmte Wirtschaftszweige – wie etwa der Tourismus – sind Migrationstreiber. Zeitgleich wandern heimische Fachkräfte ab.“

Dagegen, betont der Kopf der Liste JWA, würde nur eine klare Hierbleibe-Kultur mit finanzieller Unterstützung für junge Südtiroler sowie Südtiroler Rückwanderer helfen. „Dort brauchen wir das Geld, nicht für Integration!“ Arbeit bereits mit 14, Steuerentlastungen für Junge, Familien sowie Pensionisten, welche erneut in Teilzeit arbeiten möchten, sowie eine stärkere Förderung der Automatisierung von Berufen seien wesentlich sinnvollere Ansätze als der Ruf nach mehr ausländischen Arbeitern, meint JWA.

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