Vom Schulbereich bis zum Straßendienst: Wo die Stellen wachsen

Entwicklung seit 2014
Die Zahl der Bediensteten in den Lokalverwaltungen ist im Vergleich zu 2014 um 3.598 Personen gestiegen. Besonders der Sanitätsbetrieb (+1.502 Personen) und die sonstigen örtlichen Körperschaften (+655 Personen) verzeichneten Zuwächse. Im Gegensatz dazu sank die Anzahl der Bediensteten in der staatlichen Verwaltung, bei der Staatsbahn und der Post um 2.761 Personen. Von den insgesamt 51.121 öffentlich Bediensteten arbeiten 5.842 in den staatlichen Verwaltungen und 1.240 in privatisierten Betrieben mit staatlicher Beteiligung wie der Staatsbahn und der Post.
Struktur der Lokalverwaltungen
Innerhalb der Lokalverwaltungen sind 12.429 Personen (28,2 Prozent) in der Landesverwaltung tätig, 10.391 (23,6 Prozent) im Sanitätsbetrieb, 9.540 (21,7 Prozent) unterrichten an staatlichen Schulen, 4.745 (10,8 Prozent) arbeiten in den Gemeinden und 2.232 (5,1 Prozent) in den Bezirksgemeinschaften. Die restlichen 4.702 Personen sind in sonstigen örtlichen Körperschaften beschäftigt. In den staatlichen Verwaltungen sind 5.579 Personen in den Ministerien tätig, darunter 2.697 bei der Polizei und 2.375 beim Militär. Zudem arbeiten 251 Personen in den Sozialversicherungsanstalten NISF und INAIL und 12 beim ACI.
Frauenanteil und Geschlechterverteilung
Der Frauenanteil im öffentlichen Dienst liegt insgesamt bei 66,9 Prozent. Während in den staatlichen Verwaltungen sowie bei der Staatsbahn und Post der Großteil der Beschäftigten Männer sind (82,6 Prozent, 81,9 Prozent bzw. 54,2 Prozent), ist in den Lokalverwaltungen der Frauenanteil mit 74,3 Prozent deutlich höher.
Entwicklung 2022–2023
Im Jahr 2023 ist die Anzahl der Bediensteten der Staatsverwaltungen, der Staatsbahn und der Post im Vergleich zu 2022 um 145 Personen gesunken, während jene der Lokalverwaltungen um 672 Personen angestiegen ist. Innerhalb der Landesverwaltung arbeiten 12.429 Personen mit einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsvertrag, was 10.432 Vollzeitstellen (VZÄ) entspricht. Die meisten von ihnen sind im Bereich Schule beschäftigt (8.281 Personen), gefolgt von der Landesverwaltung im engeren Sinn (2.763) und den Hilfskörperschaften des Landes (664).
Entwicklung seit 2014 in der Landesverwaltung
Seit 2014 ist die Anzahl der Bediensteten in der Landesverwaltung um 230 Personen gestiegen. Besonders auffällig ist der Anstieg der Frauenbeschäftigten (+430 Personen), während die Anzahl der männlichen Bediensteten gesunken ist (-200 Personen). Die Landesverwaltung beschäftigt insgesamt 8.776 Frauen (70,6 Prozent) und 3.653 Männer (29,4 Prozent). Die durchschnittliche Arbeitszeit einer Frau in der Landesverwaltung beträgt 79,7 Prozent einer Vollzeitstelle, die eines Mannes 94 Prozent. Diese Werte sind seit 2014 nahezu unverändert.
Verteilung der Vollzeitäquivalente
Die Analyse der Vollzeitäquivalente (VZÄ) zeigt, dass 63,3 Prozent der Bediensteten in der Landesverwaltung im Schulbereich arbeiten, 24 Prozent in der Landesverwaltung im engeren Sinn, 5,9 Prozent in den Hilfskörperschaften, 4,5 Prozent im Straßendienst und 2,4 Prozent im Landesforstkorps. Seit 2016 ist der Personalbestand im Schulbereich um 298 Personen gestiegen, wobei der größte Zuwachs auf die Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung entfällt (+209 Personen). Hingegen verzeichnen das Landesforstkorps (-16 Personen), die Hilfskörperschaften und die Kindergärten (-14 Personen) Rückgänge.
Aufschlüsselung nach Funktionsebenen
Im Vergleich zu 2016 zeigen die nach Funktionsebene aufgeschlüsselten Daten Anstiege für die zweite (+48 Personen), die sechste (+601 Personen) und die achte Funktionsebene (+431 Personen). Die anderen Funktionsebenen verzeichnen hingegen Rückgänge: 16 Personen weniger in der ersten, 115 in der dritten, 420 in der vierten, 293 in der fünften und 22 in der siebten Funktionsebene. Insgesamt ist die Anzahl der Personen in der Landesverwaltung um 259 Einheiten bzw. um 2,1 Prozent gestiegen.
Sprachliche Zusammensetzung
71,4 Prozent des Personals der Landesverwaltung gehören der deutschen Sprachgruppe an (das entspricht 8.873 Personen), 25,1 Prozent der italienischen (3.123 Personen) und 3,5 Prozent der ladinischen Sprachgruppe (432 Personen). Im Vergleich zu 2014 verzeichnet das Personal der italienischen Sprachgruppe einen Anstieg um 7,6 Prozent (+221 Personen) und jenes der deutschen Sprachgruppe ein Plus von 0,5 Prozent (+45 Personen), während die Zahl der ladinischsprachigen Mitarbeiter um 7,9 Prozent (-230 Personen) sinkt.
Befristete und unbefristete Stellen
Während im Jahr 2014 noch 82 Prozent der Bediensteten in der Landesverwaltung ein unbefristetes Arbeitsverhältnis hatten, steigt dieser Anteil 2023 auf 84,9 Prozent. Aus den Daten geht hervor, dass es in der Landesverwaltung einen Rückgang der Vollzeitbediensteten um 514 Personen und eine Zunahme der Teilzeitbediensteten um 744 Personen gibt. Im Jahr 2023 arbeiten somit 54,9 Prozent der Bediensteten in Vollzeit; 2014 waren es 60,1 Prozent.






