von veo 10.02.2025 14:09 Uhr

Tirol stärkt Palliativmedizin

Das Land Tirol investiert 700.000 Euro in die Errichtung einer Stiftungsprofessur für Palliativmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck. Diese Maßnahme soll bis 2030 umgesetzt werden und langfristig zu einer bettenführenden Organisationseinheit führen. Ziel ist es, die palliativmedizinische Versorgung weiterzuentwickeln, neue Versorgungskonzepte zu erarbeiten und innovative Forschung sowie Lehre zu stärken.

Symbolbild: Landesrettungsverein Weißes Kreuz

Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele betont die Bedeutung der Palliativversorgung angesichts einer alternden Bevölkerung und komplexer werdender Krankheitsbilder: „Die qualitätsvolle Betreuung schwer kranker Menschen muss auch in Zukunft sichergestellt sein.“ Rektor Wolfgang Fleischhacker sieht in der Professur einen Meilenstein für die universitäre Forschung und Versorgung.

Flächendeckende Versorgung und ehrenamtliches Engagement

Tirol verfügt seit 2019 über eine umfassende Hospiz- und Palliativversorgung mit mobilen Palliativteams, Krankenhausdiensten, spezialisierten Palliativbetten und ehrenamtlicher Unterstützung. Das Hospizhaus in Hall in Tirol vereint zahlreiche Angebote unter einem Dach und koordiniert ehrenamtliche Hospizarbeit. Im Jahr 2023 leisteten 430 Ehrenamtliche über 41.000 Stunden Unterstützung, teilt das Land Tirol in einer Pressemeldung mit.

„Die neue Professur ist ein entscheidender Schritt, um Tirol als Vorreiter in der Palliativmedizin zu positionieren und eine bestmögliche Betreuung zu gewährleisten“, so Hagele und Fleischhacker abschließend.

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