von ih 05.02.2025 18:13 Uhr

Herbert Kickl: „Wir wollen Österreich ehrlich regieren“

In einer leidenschaftlichen Erklärung wendet sich Herbert Kickl, Bundesparteiobmann der FPÖ, an seine Unterstützer und die Öffentlichkeit. Er reagiert damit auf die aktuellen Diskussionen rund um die Regierungsverhandlungen in Österreich, die seiner Meinung nach von „alten Erzählungen“ geprägt sind. Kickl betont, dass es ihm nicht um Posten oder Macht gehe, sondern um eine grundlegende politische Veränderung.

APA/HELMUT FOHRINGER

Kein ‚Weiter wie bisher‘

„Das alte Regieren wurde am 29. September abgewählt. Wir wollen ehrlich regieren und kein ‚Weiter wie bisher‘“, erklärt Kickl. Der FPÖ-Politiker hebt hervor, dass die Menschen in Österreich nach einer Veränderung sehnen und den Wunsch nach einem erfolgreichen Kurs für das Land äußern. Besonders die Teuerung, das Budget und die Migrations- sowie Sicherheitspolitik sind zentrale Themen, die Kickl ansprechen will.

„Die Menschen wollen einen ehrlichen Kampf gegen die Teuerung, sie wollen ein ordentliches und ehrliches Budget statt eines Schuldenberges und eine klare Migrations- und Sicherheitspolitik, die endlich wieder zeigt, dass Österreich Herr im eigenen Haus ist“, so Kickl weiter.

„Zuerst sanieren, dann investieren“

Der FPÖ-Chef hebt hervor, dass politische Verantwortung nicht in Überschriften, sondern in harter Arbeit liege. „Politik, das heißt arbeiten“, erklärt Kickl. Er sieht Minister und Kanzler als Werkzeuge, die dem Willen der Bevölkerung in spezifischen Bereichen dienen sollen. Besonders in Bezug auf das Finanzwesen ist ihm die Verantwortung für den Staatshaushalt wichtig. Kickl kritisiert die Finanzminister der vergangenen Jahre, die das aktuelle Budget mit Milliarden-Schulden verantworten müssten und fordert einen Kurswechsel: „Zuerst sanieren, dann investieren.“

Ähnlich sieht Kickl die Themen Sicherheit und Migration. Auch hier spricht er eine klare Linie aus: Die FPÖ wolle einen Kurswechsel in der Sicherheitspolitik und beim Asylrecht. „Die FPÖ und ich, wir wollen einen Kurswechsel, damit die richtigen Menschen – also unsere eigene Bevölkerung, die ‚Familie Österreich‘ – geschützt werden und nicht die illegalen Eindringlinge“, betont Kickl.

Kickl will in Umsetzung gehen

Abschließend stellt Kickl klar, dass es ihm nicht um den Zugang zu Ministerposten gehe, sondern um die Umsetzung des vom Volk gewünschten Kurswechsels. „Wir wollen Österreich ehrlich regieren. Wir wollen den Kurswechsel schaffen, den ihr am 29. September gewählt habt, damit die Österreicher wieder stolz auf ihre Heimat sein und sicher in ihr leben können“, schließt Kickl seine Erklärung.

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