Marokkaner verliert Wohnung und Aufenthaltsgenehmigung nach Drogenfund

Der Mieter, der seit längerer Zeit Mietschulden hatte und seinen Zahlungen nicht nachgekommen ist, reagierte nervös und versuchte den Zutritt der Beamten zu verhindern. Trotz seines Widerstands gelang es den Einsatzkräften, die Wohnung zu betreten. Dabei bemerkten sie sofort einen starken Geruch nach Drogen.
Eine daraufhin durchgeführte Hausdurchsuchung brachte rund 50 Gramm Haschisch und fünf Gramm Marihuana zum Vorschein, teilt die Quästur in einer Aussendung mit. Die Drogen waren bereits in kleine Portionen aufgeteilt und vermutlich für den Verkauf bestimmt. Zudem fanden die Beamten 670 Euro in bar, die wahrscheinlich aus Drogengeschäften stammten.
Aufenthaltsgenehmigung ade!
Der Mieter, ein 27-jähriger marokkanischer Staatsbürger mit Vorstrafen wegen verschiedener Delikte, war in Bozen mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung als Reinigungskraft tätig. Er wurde von der Polizei auf das Revier gebracht und der Staatsanwaltschaft wegen Drogenbesitzes mit Verkaufsabsicht gemeldet. Aufgrund der Vorfälle hat Paolo Sartori die Aufenthaltsgenehmigung des Mannes widerrufen und eine Ausweisungsverfügung erlassen. Der Betroffene muss das Staatsgebiet umgehend verlassen.






