Südtirol zeigt Herz

Während der Aktionstage wurden Herzluftballons als symbolisches Zeichen der Solidarität für Menschen mit Behinderung in die Bozner Innenstadt getragen, berichtet die Stiftung Nächstenliebe Südtirol in einer Aussendung. Diese einfache, aber ausdrucksstarke Geste habe großen Anklang gefunden und wurde von Südtirolern aller Altersklassen unterstützt.
Besonders hervorzuheben sei die engagierte Teilnahme der Schüler der Landesberufsschule Hannah Arendt, die gemeinsam mit einigen ihrer Lehrpersonen beherzt mitgewirkt haben. Dabei entstanden zahlreiche kreative Fotos, die den besonderen Zusammenhalt und die positive Stimmung der Aktion zum Ausdruck brachten.
„Jeder Mensch zählt, und wir sind stolz darauf, zusammen mit unserer Gemeinschaft eine Zukunft aufzubauen, die von Herzlichkeit, Inklusion und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist“, betonte Thomas Aichner, Präsident der Stiftung Nächstenliebe Südtirol.
Sich gegenseitig helfen und respektieren
Mit „Südtirol zeigt Herz“ soll betont werden, dass alle Menschen vollwertige Mitglieder der Gesellschaft sind und dass es wichtig ist, sich gegenseitig zu helfen und zu respektieren. Die Initiative wurde auch deshalb ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Herausforderungen von Menschen mit Behinderung zu schärfen, Vorurteile abzubauen und die Bedeutung von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung zu betonen. Die Aktion fand auch ganz im Sinn des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung statt, der jährlich im Dezember begangen wird.
Herz zeigen bedeutet
- Unterstützung bieten: Menschen mit besonderen Bedürfnissen aktiv in ihrem Alltag helfen und Barrieren abbauen.
- Vorurteile abbauen: Falsche Annahmen und Stereotype über Menschen mit Behinderung erkennen und entkräften, z.B. dass sie im beruflichen Kontext eine Belastung sind
- Inklusion fördern: Menschen mit Behinderung als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft akzeptieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich persönlich und beruflich einzubringen.






