von veo 20.01.2025 11:26 Uhr

Vorsicht beim Rodeln

In Tirol gibt es jährlich rund 400 Rodelunfälle, mit teils dramatischen Folgen. Nachdem am letzten Wochenende mehrere schwerere Unfälle gemeldet wurden, bei denen die Verletzten mit dem Hubschrauber geborgen werden mussten, appelliert der Verein Sicheres Tirol erneut an alle Rodler: „Sicherheit geht vor!“

Bild von M W auf Pixabay

„Leider passieren immer wieder schwere Unfälle, die oft durch unzureichende Beherrschung des Sportgeräts, schlechte Bedingungen auf der Bahn oder unzureichende Ausrüstung verursacht werden“, erklärt Karl Mark, Präsident des Vereins. Besonders gefährlich seien glatte, vereiste Rodelbahnen und unzureichende Absicherungen an kritischen Stellen. Eine falsche oder fehlende Ausrüstung, etwa der Verzicht auf einen Helm oder unsachgemäße Bremstechniken, trage häufig zur Schwere der Unfälle bei.

 

Wichtige Sicherheitstipps für eine unfallfreie Rodelpartie

Der Verein Sicheres Tirol hat deshalb wichtige Sicherheitstipps zusammengestellt, die jede Rodelpartie sicherer machen können:

  • Tragen Sie einen Helm und festes, rutschfestes Schuhwerk mit Spikes.
  • Bremsen Sie nicht nur mit den Fersen, sondern mit der gesamten Fußsohle.
  • Achten Sie auf andere Rodler und halten Sie genügend Abstand.
  • Steigen Sie nur am Rand der Rodelbahn auf und ab.
  • Beachten Sie alle Sperrungen und Warnhinweise auf der Strecke.
  • Hunde gehören nicht auf die Rodelbahn.
  • Fahren Sie nicht mit dem Kopf voraus und vermeiden Sie die Nutzung von Skipisten.

Im Falle eines Unfalls sollten Rodler sofort Erste Hilfe leisten und den Notruf wählen.  Zusätzlich zum Appell gibt es vom Verein Sicheres Tirol eine praktische Sicherheits-App sowie das handliche Büchlein „Rodeln wie ein Profi – abwärts ins Tal mit Köpfchen“. Das Büchlein enthält wertvolle Tipps zur richtigen Ausrüstung, Bekleidung und zum Verhalten auf der Rodelbahn und richtet sich vor allem an Familien und Kinder.

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