„Kulturlandschaft nicht durch Windrädern zerstören“

„Südtirol produziert schon jetzt doppelt so viel Strom, wie im Land verbraucht wird, und trotzdem zahlen wir europaweit mit die höchsten Strompreise. Das ist absurd“, kritisiert der Abgeordnete von der Liste JWA. Er fordert, dass Südtiroler stärker in Entscheidungen eingebunden werden und direkt vom Energieausbau profitieren.
Neben Windkraftprojekten wie jenen im Vinschgau und am Brenner – letztere wurden aufgrund eines Gerichtsurteils nicht realisiert – sorgt auch das geplante Pumpspeicherkraftwerk in Ulten für Diskussionen. Wirth Anderlan spricht sich klar gegen solche Großprojekte aus, solange diese nicht mit einer Volksbefragung legitimiert werden.
„Unsere Kulturlandschaft darf nicht durch den Bau von Windrädern zerstört werden, während die Südtiroler weiterhin hohe Stromrechnungen zahlen“, betont Wirth Anderlan. Bereits im vergangenen Jahr brachte er einen Antrag im Südtiroler Landtag ein, der ein Verbot neuer Windräder fordert. Sein Appell: Großprojekte müssten demokratisch entschieden werden, um die Interessen der Bevölkerung zu wahren.






