Ein „Traum-Comeback“ am Ritten

Zwei Mal stand Treibenreif jetzt schon zwischen den Pfosten und zwei Mal habe er eine großartige Vorstellung geliefert. Es sei ein Comeback wie aus dem Märchenbuch, so die Rittner Buam in einer Aussendung.
Zuerst ein Shutout im Auswärtsspiel gegen Celje (3:0), dann nur ein Gegentor im hitzigen Derby in der Ritten Arena gegen die Unterland Cavaliers (5:1). Zwei Siege, sechs Punkte und jede Menge Applaus. Für Hannes Treibenreif ist es ein Traum-Comeback: „Ich spiele für mein Leben gern Eishockey. Ich habe nicht zwei Mal nachdenken müssen, als sich mir diese Gelegenheit bot. Ich hätte aber nicht gedacht, dass ich spiele, ich war als Ersatz geplant. Der Trainer hat aber gesagt, dass ich auch spielen werde. Dann ist es ja ganz gut gegangen“, sagt der bescheidene Torwart nach dem Derby gegen die Cavaliers.
Gut gegangen sei laut den Rittner Buam heruntergespielt: 58 Schüsse hat Treibenreif in diesen zwei Spielen auf sich zufliegen sehen, nur einmal musste er den Puck aus dem Tor fischen. Das freut nicht nur den Rittner Torwart, sondern das gesamte Hochplateau, wo der heimische Goalie nach wie vor sehr viele Unterstützer hat. Treibenreifs Rückkehr können die Rittner Buam SkyAlps aber nicht allzu lange feiern, denn das Mammutprogramm in der Alps Hockey League geht weiter. In den nächsten fünf Tagen stehen wieder drei Spiele auf dem Programm, zwei davon sind ein Derby, zuerst am Donnerstag beim HC Meran Pircher, am Sonntag dann bei den Wipptal Broncos Weihenstephan. Am Montag steht schließlich das Spitzenspiel gegen HDD SIJ Acroni Jesenice in Klobenstein an. Wie lange Treibenreif noch Teil der Mannschaft sein wird, weiß er selbst nicht: „Colin (Furlong) trainiert schon wieder fleißig mit. Sobald er wieder einsatzbereit ist, gehe ich wieder zurück auf die Tribüne.“ Neben Furlong sei für die nächsten Partien auch Verteidiger Erno Hopponen fraglich, der angeschlagen ist.






